Elternzeit und Beruf

Regionales Bündnis diskutiert über familienfreundliche Arbeit

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Seit fünf Jahren aktiv für Familien: Über Elternzeit diskutierten die Vertreter des Regionalbündnisses Familie und Beruf (von links) Silke Nagel, Ute Hetzler, Kai Schotte, Karina Vogel, Wolfgang Baraniak, Sonja Klein, Kerstin Wickert-Strippel, Beate Friedrich, Bärbel Kesper, Wilma Wendel und Holger Kindler.

Waldeck-Frankenberg. Ist Kinder kriegen schlecht für die Karriere? Führt die Elternzeit zum Karriere-Knick? In Deutschland gibt es gibt nicht wenige Sozialforscher, die zurückgehende Geburtenzahlen damit erklären, dass junge Menschen genau so denken.

Für Probleme dieser Art gibt es im Landkreis das „Regionale Bündnis Beruf und Familie Waldeck-Frankenberg“. Dessen wichtigste Vertreter aus Wirtschaft und anderen Institutionen (siehe Hintergrund) trafen sich am Mittwochmorgen in Frankenberg. Berufs-Auszeiten für junge Eltern waren das große Diskussionsthema dabei.

„Der Trend geht weg von der dreijährigen Elternzeit“, sagte Sonja Klein über ihre Erfahrungen bei der Sparkasse Viele Frauen befürchteten einen Karriere-Knick durch familiär bedingte Auszeiten wie etwa Elternzeit oder auch Pflege-Auszeiten.

Die Personalleiterin der Sparkasse nannte Möglichkeiten, den Arbeitnehmern die Angst vor dem Karriere-Loch nach der Schwangerschaft zu nehmen. Es sei wichtig, während der Elternzeit Kontakt zu den Arbeitnehmern zu halten. „Mitarbeiterbindung“ nennt Klein das. Entscheidend sei, dass der Arbeitgeber Beratungen zu Elternzeit, Kindergeld und anschließende Karriereplanung anbiete.

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Von Jan Schumann

Quelle: HNA

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