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Endspurt bei der Battenberger Rathaus-Sanierung

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Von: Thomas Hoffmeister

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Die Sanierung der Neuburg, des Battenberger Rathauses, ist weitgehend abgeschlossen.
Die Sanierung der Neuburg, des Battenberger Rathauses, ist weitgehend abgeschlossen. © Thomas Hoffmeister

„Endspurt“ bei der Rathaussanierung in Battenberg: „Wir wollen nächste Woche umziehen“, sagt Bürgermeister Christian Klein. Das Bauamt rechnet mit Kosten von 2,7 Millionen Euro.

Battenberg - Das Obergeschoss der Neuburg wird bis dahin fertig sein. Dann fehlt nur noch der Bereich zwischen Zulassungsstelle/Bürgerbüro und EWF-Büro im Erdgeschoss. Der dortige Sitzungssaal dient seit etwa zwei Jahren als Großraumbüro und Ausweichquartier für die Mitarbeiter.

Zum Ende dieses Jahres soll das Gesamtprojekt fertig sein.

Neue Bodenbeläge sind gelegt, die Wände frisch verputzt und gestrichen, Feuerschutztüren eingebaut. Im Büro des Bürgermeisters arbeitet gerade die Firma Lorenz Kreis aus Laisa am neuen Holzfußboden. Letzte Malerarbeiten führt die Firma Bienhaus aus Battenfeld aus. „Wir sind jetzt auf der Zielgeraden“, sagt Christian Klein. Neue Büromöbel wurden geliefert und sind zum Teil schon aufgebaut.

2,7 Millionen Euro soll die Sanierung des Battenberger Rathauses kosten – „Stand 17. Februar“, sagt Bauamtsmitarbeiter Thomas Kwyk zu dieser Summe; wohl wissend, dass Baumaterial aktuell knapp und teuer ist. Es könnte noch etwas teurer werden.

Computer jetzt im Keller

Der Server für die elektronische Datenverarbeitung ist vom Obergeschoss in den Keller gewandert. „Das macht Sinn, weil es dort im Sommer viel kühler ist“, sagt Christian Klein. Computer brauchen kühle Temperaturen. Der Battenberger Server musste bisher mit hohem Energieaufwand gekühlt werden. Im früheren Serverraum wurde jetzt eine kleine Teeküche mit Sitzplätzen angesiedelt.

Die Treppe zum Dachgeschoss ist jetzt ebenso in Weiß und Grau gestrichen wie die Wände der ganzen Etage.

Aus einigen Decken und Wänden sprießen noch Elektrokabel, die noch angeschlossen werden müssen. Im Treppenhaus dominieren gerade Staubsauger und Putzeimer. Dort lässt sich jetzt auch die Beleuchtung einschalten. „So lange ich Bürgermeister bin, hat diese Lampe noch nie funktioniert“, lacht Christian Klein. Bürgermeister ist er seit August 2014.

Nach drei Jahren ist „Land in Sicht“

Nach drei Jahren mit Baulärm, Staub und vielen Provisorien ist nun für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung „Land in Sicht“: „Ich hoffe, dass wir bis zum Ende dieses Jahres fertig werden“, sagt Christian Klein.

Bauamts-Mitarbeiter Thomas Kwyk bleibt vorsichtig: Bei der Sanierung habe sich herausgestellt, dass Stützen von Durchlaufträgern im Erdgeschoss in früheren Jahren entfernt worden seien. „Deshalb haben wir einen Holzbau-Ingenieur und einen Statiker eingeschaltet“, erklärt Kwyk. Teure Überraschungen hatte es auch bei der Sanierung des Dachbodens der Neuburg gegeben, wo tragende Balken ersetzt werden mussten (HNA berichtete).

Aufzug noch ausgeklammert

Bisher noch ausgeklammert wurde der Anbau eines behindertengerechten Aufzuges ins Obergeschoss, der mit weiteren 120 000 Euro veranschlagt war.

Der Aufzug soll von außen – an der Seite zum Rosengarten – angebaut werden. Wenn man dafür Zuschüsse beantrage, müsse man diese auch umgehend investieren, sagt Christian Klein.

Entscheiden müsse darüber jedoch die Battenberger Stadtverordnetenversammlung.

Von Thomas Hoffmeister

Noch steht ein Gerüst im Treppenhaus, das Bürgermeister Christian Klein hier zeigt. Doch die Arbeiten im Obergeschoss sind weitgehend beendet.
Noch steht ein Gerüst im Treppenhaus, das Bürgermeister Christian Klein hier zeigt. Doch die Arbeiten im Obergeschoss sind weitgehend beendet. © Thomas Hoffmeister

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