Flügel herausgerissen

Ente gequält und mit Glasscherbe getötet

Gemünden. Unbekannte haben in Gemünden eine Ente mit einer Glasscherbe erstochen und ihr die Flügel ausgerissen. „So etwas ist krank. Wer macht so etwas?", fragt Jeannine Mattheis, deren Tochter Mia die Ente „Susi" gehörte.

Zu dem unfassbaren Akt der Tierquälerei kam es nach Angaben von Jeannine Mattheis bereits am vorletzten Wochenende (15./16. März), vermutlich am frühen Sonntagmorgen. „Da hat in der Nacht mal der Hund angeschlagen“, berichtet Mias Mutter.

Der oder die Unbekannten müssen in den an der Wohra gelegenen Garten der Familie gekommen sein, „denn die Enten haben unser Grundstück nicht verlassen“. Die Täter nahmen eine der Enten mit und brachten sie um. Über das Motiv für die Tat kann Familie Mattheis nur spekulieren.

Gefunden wurde die getötete schwarz-weiße Ente in einem Gebüsch an der Reithalle - dort hatte es einen Einbruch in eine Schiedsrichterhütte gegeben. Die Scherbe, mit der „Susi“ erstochen wurde, stammt laut Polizei von der eingeschlagenen Fensterscheibe.

Somit könnte es sich bei den Unbekannten, die die Scheibe der Hütte am Reitplatz einschlugen, auch um die Personen handeln, die die drei Jahre alte Ente getötet haben. Hinweise auf die Täter gibt es bislang noch nicht.

Hinweise: Polizei Frankenberg, Tel. 06451/72030.

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Quelle: HNA

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