Frankenberg

Mit dem Rad entlang der Eder

- Frankenberg (da). Mehrere hundert Radfahrer nahmen am Sonntag an der "kleinen" Eder-Bike-Tour teil.

Inzwischen ist die Eder-Bike-Tour eine bekannte Veranstaltung: Schon morgens um 9 Uhr wurden an den Stempelstationen die ersten Radler gezählt – hauptsächlich jene, die die gesamte Tour von Dodenau bis Felsberg abfahren wollten. Sie nutzten ein Busshuttle bis Dodenau und fuhren vom Freibad ederabwärts. Später wurden auch viele Familien gezählt.

Die Radler konnten sich die Teilnahme an verschiedenen Stationen durch Stempel bescheinigen lassen. In Dodenau besetzte der Verkehrsverein eine Stempelstelle am Start- und Zielpunkt am Freibad. In Battenfeld besetzten die Ortsvereine eine weitere Station – in diesem Jahr nicht an der Markthalle, sondern am Heimatmuseum. Wie in den Vorjahren gab es auch in Frankenberg Essen, Trinken und eine Stempelstelle.

Erstmals eingerichtet war eine Station an der Hatzbachmühle zwischen Birkenbringhausen und Haine. Sie wurde von Birkenbringhäuser Vereinen betreut, die sich die Zeit zwischen 9 und 18 Uhr aufgeteilt hatten. Dort erhielten die Radler auch Kaffee, kühle Getränke und Essen. In den vergangenen Jahren hatten Teilnehmer kritisiert, dass es auf dem Weg durchs Obere Edertal nach Frankenberg keine Verpflegung gab. Das war gestern dank der Birken‑bringhäuser kein Thema mehr.

Und auch andere Kritikpunkte der ersten Touren waren beseitigt. So waren dieses Mal mehr Hinweisschilder aufgestellt worden, damit alle Radler den Weg fanden. Am Battenberger Bahnhof stand die Jugendfeuerwehr und zeigte den Weg. In Dodenau, wo in den vergangenen Jahren einige Radler nicht den richtigen Weg gefunden hatten, half die Feuerwehr.

In Dodenau wurden 195 Radler gezählt, in Birkenbringhausen 330 und in Frankenberg 400. Hinzu kämen mehr als 100 weitere Fahrer, die nicht abgestempelt hätten, berichtete Silvia Fries, Geschäftsführerin der Ederbergland-Touristik.

Sie war selbst zwischen Frankenberg und Dodenau mit dem Fahrrad unterwegs. Die Teilnehmer seien zufrieden gewesen, berichtete sie. Zahlreiche Radler nutzen die Shuttle-Busse und die Bahn, die ausnahmsweise bis Herzhausen und bis Battenberg fuhr.

Im nächsten Jahr wird auch wieder das Wittgensteiner Land mit einbezogen werden. Wegen Straßenbaustellen hatte der Nachbarkreis sich vorübergehend zurückziehen müssen. 2011 sollen dann auch wieder Straßen für Kraftfahrzeuge gesperrt werden, um den Fahrradfahrern eine Strecke zu bieten, die sie sonst nicht nutzen können.

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