Bromskirchener Kirchengemeinde

Erinnerungen und Wünsche zum Abschied

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Bromskirchen - Den Pfarrer der Bromskirchener Kirchengemeinde zieht es in den Odenwald. Mit einem festlichen Gottesdienst und rührenden Worten ist er am Sonntag von seinen „Schäfchen“ verabschiedet worden.

Die Treppenstufen knarzen vernehmlich, als Pfarrer Dr. Uwe Buß die Kanzel in der Sankt Martinskirche ein letztes Mal betritt. „Das Knarzen dieser Stufen werde ich vermissen“, sagt er schmunzelnd, bevor er seine letzte Predigt hält.

Es ist der Johannistag – noch genau sechs Monate sind es bis Heiligabend – daher spricht Buß auch über Johannes den Täufer. Er erzählte, dass der Vater von Johannes während der Schwangerschaft seiner Frau verstummte – weil er nicht geglaubt hatte, dass seine Frau empfangen werde. „Dadurch konnte Gottes Geist in ihm wirken“, sagt Buß. „Er konnte herausfinden was wirklich wichtig ist im Leben.“

Eine solche Zeit der Besinnung stehe der Kirchengemeinde in der Vakanz auch bevor: „Alles wird heruntergefahren, die Kirchengemeinde wird zum Innehalten gezwungen.“ Der Kirchenvorstand müsse überdenken, was sie sich von einem neuen Pfarrer wünschen.

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