Dreitägige Wandertour zur Eröffnung des Hugenotten- und Waldenserpfades

Den Weg zu Fuß erleben

Burgwald. Es wird ein Großereignis für den kleinen Ort Wiesenfeld: Am 11. September eröffnet die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, dort den hessischen Teil des europäischen Kulturfernwanderwegs Hugenotten- und Waldenserpfad. Der Akt wird der Höhepunkt einer dreitägigen Veranstaltung. Dazu gehört auch eine Wanderung auf dem Kulturfernwanderweg von Marburg nach Frankenberg. Dabei können die Teilnehmer den Weg zu Fuß „erfahren“.

In diesem Bereich verläuft der Hugenotten- und Waldenserpfad auf der Traumroute Burgwaldpfad, die die Entwicklungsgruppe Burgwald/Ederbergland eingerichtet hat (siehe Grafik). Zu den Wanderungen sind alle Interessierten eingeladen.

Freitag, 9. September: Um 10 Uhr startet die Wandergruppe am Marburger Landgrafenschloss. Sie wird begrüßt von Vertretern des Vereins Hugenotten- und Waldenserpfad und der Entwicklungsgruppe Burgwald-Ederbergland. Unterwegs gibt es bei einer Rast im Gasthaus Village französisches Essen. Die erste Tagesetappe endet am Dorfmuseum in Oberrosphe mit Essen, Getränken und Musik am Lagerfeuer. Übernachtungen nach Anmeldung.

Samstag, 10. September: Um 9 Uhr beginnt in Oberrosphe die zweite Wander-Etappe, die nach Wiesenfeld führt. Unterwegs ist ein Stopp am Sonnabendskopf beim Hugenotten- und Waldenserort Todenhausen mit kleinem Programm geplant. Mittags gibt es eine Rast im Waldgasthaus Christenberg mit französischem Imbiss. Gegen 16.30 Uhr kommt die Gruppe in Ernsthausen an. Dort können die Teilnehmer entweder mit der Burgwaldbahn oder einem Busshuttle nach Wiesenfeld fahren oder dorthin wandern. Dort beginnt um 17 Uhr eine Festveranstaltung.

Übernachtungen sind in vorreservierten Zimmern in Wiesenfeld, Burgwald oder Ernsthausen möglich Busse bringen die Wanderer zu ihren Quartieren.

Sonntag, 11. September:

Mit einem Gottesdienst um 8.30 Uhr in der Johanniterkirche in Wiesenfeld geht es am Sonntag weiter. Die Predigt hält Lothar Beaupain, ein Hugenotten-Nachfahre aus Wiesenfeld.

Um 10 Uhr beginnt der Festakt mit Ansprachen. Dann geht es zu Fuß zum Alten Dorfplatz, wo Ministerin Kühne-Hörmann als symbolischen Akt das Band zerschneiden wird.

Danach wird eine Wanderung auf dem Hugenottenpfad fortgesetzt. In Begleitung von Märchenerzählern und Eseln wandert die Gruppe nach Frankenberg. Im Kreisheimatmuseum gibt es einen Empfang und wird eine historische französische Bibel präsentiert.

Dazu gesellen sich auch Louisendörfer, die vorher von ihrem Heimatort aus nach Frankenberg gehen. Gegen 17 Uhr gibt es einen Busshuttle nach Louisendorf, wo der Ausklang der Eröffnungsveranstaltung stattfinden.

Der Bus bringt die Gäste später auch wieder in ihre Quartiere oder zur Burgwaldbahn nach Frankenberg zurück. (mab)

Quelle: HNA

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