Landesstraße zwischen Frankenau und Altenlotheim

Erneute Absage für Sanierung

Straßenschäden: Für Autofahrer auf der Landesstraße zwischen Altenlotheim und Frankenau gehören sie seit Jahren zum Alltag. Auch 2013 wird sich das nicht ändern. Foto: Archiv

Frankenau-Altenlotheim - Altenlotheimer, Frankenauer und Pendler, die die Landesstraße 3085 als Abkürzung durch den Kellerwald nutzen, müssen auch weiterhin mit den massiven Straßenschäden zwischen Altenlotheim und Frankenau leben: Minister Florian Rentsch hat mitgeteilt, dass die Sanierung für 2014 geplant ist.

Die schmale Landesstraße 3085 ist seit Jahren marode: Tiefe Schlaglöcher und Risse machen die Fahrbahndecke zu einer Holperstrecke. Seit Jahren fordert die Stadt die Sanierung der Straße: Die Pläne und Vorbereitungen sind bereits seit 2009 fertig. Umgesetzt werden sie in 2014 - das hat Minister Florian Rentsch als Reaktion auf eine Resolution mitgeteilt.

Im Oktober hatte die Stadtverordnetenversammlung diese Resolution verabschiedet, nachdem für das Jahr 2013 erneut eine Absage bezüglich eines Ausbaus der Straße gekommen war. Die Resolution hatte das Parlament direkt ans hessische Verkehrsministerium gesandt - in der Hoffnung, dass die L3085 doch noch in den Etat für das Jahr 2013 aufgenommen würde. Darin hatten die Fraktionen unter anderem damit argumentiert, dass die Strecke die Verbindung aus dem Burgwald und Kellerwald zur Bundesstraße und nach Korbach darstellt und auch touristisch von Bedeutung sei, denn sie verbindet den südlichen Nationalpark und den Edersee.

Doch all das beeindruckte Florian Rentsch (FDP) offenbar nicht: Wie Bürgermeister Björn Brede am Dienstagabend kurz und knapp mitteilte, hat er der Forderung aus Frankenau eine Absage erteilt. Darin heißt es: „Bis zum Ausbau in 2014 wird die L3085 Frankenau - Altenlotheim von Hessen-Mobil in einem verkehrssicheren Zustand erhalten.“

Es gebe für das Jahr 2013 „keinen Ermessungsspielraum“: Wenn die Straße zwischen Altenlotheim und Frankenau vorgezogen worden wäre, hätte eine andere Straße im Landkreis Waldeck-Frankenberg dafür aus dem Straßenbauprogramm genommen werden müssen.

Einziges Trostpflaster für Björn Brede und die Frankenauer: In Rentschs Antwort sieht der Bürgermeister eine klare und schriftliche Zusage für den Ausbau im Jahr 2014.

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