Battenberg

Erneute Forderung nach Tempolimit

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- Battenberg (da). Während sich die Stadt seit Jahren um eine Entschärfung der Verkehrssituation an der Grundschule am Burgberg einsetzt, sind die verantwortlichen Behörden bislang zurückhaltend. Das Stadtparlament hat am Donnerstag der Forderung Nachdruck verliehen.

Der Magistrat soll sich erneut für eine Verbesserung der Verkehrssituation an der Battenberger Grundschule einsetzen. Diesen einstimmigen Beschluss fällte am Donnerstag die Stadtverordnetenversammlung. Zwar wurde deutlich, dass schon seit Jahren regelmäßig Gespräche geführt werden, wie Gefahren vermieden werden können. Die Stadtverordneten waren sich aber mit Bürgermeister Heinfried Horsel einig, dass ein Parlamentsbeschluss die Bedeutung des Themas hervorheben würde.

Den Antrag hatte die Bürgerliste Battenberg gestellt. „Nachdem es zum wiederholten Mal zu einem Unfall in diesem Bereich gekommen ist, sollte die Verkehrsführung erneut überprüft und überdacht werden“, sagte Fraktionschef Günter Wack. „Ziel sollte sein, anstatt der freiwilligen Beschränkung auf Tempo 30 die Einrichtung einer Ampelanlage mit Zebrastreifen, um sowohl die Sicherheit der Schulkinder als auch der Bewohner des gegenüber liegenden Altenzentrums dauerhaft zu gewährleisten.“

In der Sitzung wurde allerdings deutlich, dass das Problem vielschichtig ist. Zur Verkehrsgefährdung tragen auch Eltern bei, die ihre Kinder bis vor die Schule bringen und von dort abholen – meist müssen die Schüler dann noch die Straße überqueren. „Aus unserer Sicht ist das der Hauptproblempunkt“, erklärte Horsel.

Die Stadt hat reagiert und an der in die Dodenauer Straße mündende Burgbergstraße ein absolutes Halteverbot während der Schulzeit eingerichtet, das auch überwacht wird (FZ berichtete). An Eltern wurde appelliert, ihre Schützlinge auf dem Parkplatz der nahe gelegenen Burgberghalle abzusetzen und aufzunehmen – dann müssen die Kinder nämlich keine Straße überqueren. „Wir müssen die Eltern in die Pflicht nehmen“, sagte Wack. Verstöße müssten konsequent geahndet werden.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 21. Mai.

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