Ernsthäuser Schule bis 2018 gesichert

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Ernsthausen/Bottendorf. Die Zahl der Schüler, die die Grundschulen Bottendorf und Ernsthausen besuchen, wird um ein Drittel zurückgehen. Im Schuljahr 2017/18 werden es 51 Schüler weniger sein.

Mit der Gründung einer Verbundschule Bottendorf-Ernsthausen soll der Schulstandort Ernsthausen erhalten bleiben. Beide Schulen werden dabei von Bottendorf aus geleitet.

So sieht es der Entwurf des Schulentwicklungsplanes Waldeck-Frankenberg vor. Am Mittwochabend informierten sich Mitglieder der Parlamentsausschüsse sowie Eltern über die Pläne. Die SPD-Kreistagsfraktion war nach Ernsthausen gekommen, Friedhelm Pfuhl und Reiner Stracke vom Fachdienst Schulen des Landkreises erteilten Auskunft. Pfuhl machte deutlich, dass das Land zu dieser Verbundlösung aufgefordert habe.

Auch weitere Schulen im Kreis, wie zum Beispiel Battenberg und Dodenau, sollen Verbundschulen gründen. „Das ist die einzige Chance, kleine Schulstandorte zu erhalten“, sagte Pfuhl.

Die Gründung der Verbundschule sahen Eltern und Kommunalpolitiker am Mittwoch positiv. Schließlich werde so garantiert, dass die Ernsthäuser Schule bis Sommer 2018 erhalten bleibt.

De facto werden beide Schule schon gemeinsam geleitet. Seit die Ernsthäuser Schulleiterin Heike Ernst zu Beginn des Schuljahres an die Grundschule Röddenau wechselte, führt der Bottendorfer Schulleiter Kieran Schmidt die Ernsthäuser Schule kommissarisch mit.

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Quelle: HNA

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