Frankenberg

DRK eröffnet neues Beratungszentrum

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- Frankenberg (jos). Schuldnerberatung, Betreuungsverein, Migrationsberatung und die Beratungsstelle für Mutter-Kind-Kuren des DRK-Kreisverbandes Frankenberg sind im Haus „Eitzenhöfer“ in der Bahnhofstraße 17 eingezogen.

Mit dem Umzug der Beratungsstellen von der DRK-Geschäftsstelle in der Auestraße in die Bahnhofstraße verfolge das Rote Kreuz das Ziel, „die Menschen dort abzuholen, wo sie sind“, betonte Geschäftsführer Christian Peter gestern bei der Vorstellung der neuen Räume. Die Auestraße sei für viele Ratsuchende nur schwierig zu erreichen gewesen, außerdem waren die Beratungsangebote dort im gesamten Gebäude verteilt und es gab keine zentrale Anlaufstelle. Das sei nun besser gelöst: „Jetzt sind wir mit den Beratungsangeboten nicht mehr im Gewerbegebiet, sondern mitten in der Innenstadt“, unterstrich Peter. Außerdem habe das DRK alle Angebote für Ratsuchende gebündelt.

In der dritten Etage des Hauses „Eitzenhöfer“ hat das DRK eine ehemalige Notariats-Kanzlei angemietet und mit moderner EDV-Technik ausgestattet. Auf einer Fläche von etwas mehr als hundert Quadratmetern haben die Mitarbeiter vier Büros und einen Besprechungsraum eingerichtet. Das Haus verfügt über einen Aufzug, der Zugang zum neuen Beratungszentrum des DRK-Kreisverbandes ist somit behindertengerecht. „Wichtig ist uns auch, dass die Anonymität unserer Klienten gewahrt wird“, betont Peter. Dies sei der Fall, weil der Eingang in das Gebäude auch zu Praxen und zu einem Friseur führt. Dadurch ist von der Straße aus nicht erkennbar, wer zum Beispiel die Schuldnerberatung beim DRK aufsucht. – Insgesamt sieben Mitarbeiter sind in dem DRK-Beratungszentrum beschäftigt. „Gerade der enorme Zuwachs im Bereich der Schuldnerberatung machte es erforderlich, die räumlich begrenzten Möglichkeiten in der Auestraße in das Beratungszentrum zu überführen“, erklärte Peter. Neben der Förderung durch den Landkreis erhält der DRK-Kreisverband bei diesem Beratungsangebot neuerdings auch Unterstützung aus dem europäischen Sozialfonds. Für Ratsuchende ist das Angebot kostenlos.Die Angebote im neuen Beratungszentrum im Überblick - Schuldnerberatung. Telefonische Sprechzeiten sind dienstags, donnerstags und freitags, jeweils von 9 bis 11 Uhr, unter Tel. 06451/2308145.

Betreuungsverein: Die Betreuer übernehmen rechtliche Angelegenheiten für die Klienten und werden vom Amtsgericht bestellt. Aufgaben sind unter anderem die Vermögenssorge, Mietangelegenheiten oder die Gesundheitssorge. Der Betreuungsverein bietet auch Schulungen für ehrenamtliche Betreuer an. Ansprechpartner sind Sabine Noll, Peter Vaupel und Birgit Huft. Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr, Termine können unter Tel. 06451/2308144 vereinbart werden.

Migrationsberatung: Erwachsenen Menschen mit Migrationshintergrund erhalten hier Hilfe bei Angelegenheiten wie zum Beispiel Behördengängen. Die Mitarbeiterinnen Heidrun Angela Neuhaus-Klinkosch und Silke Sachsenröde vermitteln auch Sprachkurse und beraten ihre Klienten zum Thema qualifizierte Berufsabschlüsse. Sprechzeiten sind montags von 9 bis 12 sowie donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr. Telefonisch sind die Mitarbeiterinnen unter 0160/4709295 zu erreichen.

Mutter-Kind-Kuren: Häufig seien Erziehungsprobleme oder auch die Erschöpfung durch die Doppelbelastung durch Beruf und Kinder der Grund dafür, dass Mütter und Kinder eine Kur benötigen. DRK-Mitarbeiterin Sabine Noll berät Frauen bei der Antragstellung. Das Angebot ist kostenlos. Termine können unter Tel. 06451/2308144 vereinbart werden.

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