In der Rathausschirn

Eröffnung des „Literarischen Frühlings“ mit Martin Mosebach

+
Im Gespräch: Literaturkritikerin Felicitas von Lovenberg und Schriftsteller Martin Mosebach, der das fünfte Kapitel seines jüngsten Romans „Das Blutbuchenfest“ zu Gehör brachte.

Frankenberg. Mit einem Bilderbuch-Auftakt in der historischen Rathausschirn von Frankenberg startete der dritte „Literarische Frühling“ in seinen zehntägigen Reigen voller Lesungen, Workshops, Gespräche und Diskussionen.

Schriftsteller Martin Mosebach brachte das fünfte Kapitel seines jüngsten Romans „Das Blutbuchenfest“ zu Gehör.

„Der Frühling ist bei uns die hohe Zeit der Literatur“, sagte Christiane Kohl, die im Namen der drei Veranstalter, des Hotels Die Sonne Frankenberg, des Hotels Schloss Waldeck und des Landhauses Bärenmühle, die Besucher willkommen hieß.

Zu Gast waren neben zahlreichen Vertretern der politischen und kulturellen Gremien bereits viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie die Moderatoren, die beim Literarischen Frühling mitwirken werden. Als „lieben Gast der Sonderklasse“ begrüßte Kohl mit dem Schauspieler Mario Adorf einen der Schirmherren.

Kohl dankte den Unternehmen der Region, die als Förderer die ökonomische Basis für das Festival geschaffen hätten. Sie erinnerte an die Brüder Grimm, die beiden bekanntesten Nordhessen, deren Veröffentlichung der Kinder- und Hausmärchen anno 1812 200 Jahre später zur Gründung des Festivals führte.

„Die Pflege der deutschen Sprache stellt ein kulturelles Anliegen von hohem Wert dar“, sagte Kohl. Das Patronat der Brüder Grimm sei folglich als Auftrag zu sehen, beste zeitgenössische Literatur zu bieten und ein Fest der Sprache zu feiern.

Mehr über die Eröffnung des „Literarischen Frühlings“ und den Schriftsteller Martin Mosebach lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine/HNA Waldeckische Allgemeine.

Von Marise Moniac

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare