Haina (Kloster)

Erste Hochzeit im Geburtshaus von Maler Tischbein

- Haina (Kloster). Am Dienstag geben sich Christine Krapf und Jörg Luckhardt das Ja-Wort in historischen Räumen: Sie sind die ersten, die im Geburtshaus des berühmten Malers Tischbein in Haina heiraten.

Eine standesamtliche Trauung in der Gemeindeverwaltung – für manche Paare ist dieser Ort ein wenig zu schnöde für ihren bedeutsamen Tag. Romantische, historische und ungewöhnliche Orte werden immer beliebter. So erfreut sich etwa die Louisendorfer Schulscheune immer größerer Beliebtheit bei Paaren. In Haina gibt es nun eine weitere Möglichkeit, sich das Ja-Wort in historischen Räumen zu geben: Am Dienstag findet die erste Heirat im Tischbeinmuseum auf dem ehemaligen Klostergelände statt. Christine Krapf und Jörg Luckhardt aus Battenhausen sind die ersten, die im Geburtshaus des Malers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und seiner Geschwister heiraten: Am nächsten Dienstag treten sie vor den Standesbeamten. „Wir wollten nicht im Rathaus heiraten, aber doch in der Gemeinde“, berichtet Christine Krapf. Weil das Paar im engsten Familienkreis heiratet, passte der sonst ebenfalls für Trauungen genutzte Kapitelsaal nicht so gut – er ist zu groß. Die Räume im Tischbeinhaus, die alten Möbel und das historische Ambiente in den kleinen, niedrigen Räumen im Obergeschoss gefielen dem künftigen Brautpaar so gut, dass es dort gern heiraten wollte.Daher wurde die Nutzung des Museums für Trauungen mit dem Vorstand der Klosterfreunde und mit Bürgermeister Rudolf Backhaus abgeklärt.

Mehr lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare