Weitere 200.000 Euro für Bauarbeiten an der Liebfrauenkirche

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Bauarbeiten am Chorbereich: Bauarbeiter Viktor Galkin rüstet mit Kollegen die Baustelle ein.

Frankenberg. Nach den ersten Bauarbeiten im Jahr 2010 und 2011 wird an der Liebfrauenkirche weiter saniert. 200000 Euro stehen dafür zur Verfügung. Das teilten jetzt Pfarrer Christoph Holland-Letz, Pfarrer Horst Schiffner, Johan Heinrich Berghoefer, Bauplanung, Wilfried Sagel, Kirchenvorstand, Wilfried Koch, Küster und Restaurator Sven Racke mit.

„Es gibt drei separat eingerüstete Bereiche an denen gearbeitet wird“, erklärt Restaurator Sven Racke. „Im September diesen Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein“, sagt Pfarrer Holland-Letz.

Saniert wird im Süden der Übergang vom Chorraum zur Hochzeitspforte bei der Marienkappelle (Bauzeit 1370-1380), im Norden der Bereich bis zur Annenkapelle und das Südportal. „Wir wenden dabei das gleiche Verfahren an, wie bei den vorherigen Bauabschnitten“, erklärt Pfarrer Holland-Letz. Die Fenster würden ausgebaut und saniert, Sandsteinflächen gereinigt, Fugen ausgebessert und Teile ergänzt. „Das Dach der Hochzeitspforte aus dem 19. Jahrhundert wird neu gemacht und die Gewölbe saniert“, erklärt der Restaurator. „Da haben wir auch alte Anstriche gefunden, die restauriert werden sollen.“

Am teuersten seien die Sandsteinarbeiten, die 80.000 Euro kosteten, sagte Pfarrer Holland-Letz. An zweiter Stelle folgten die Verglasungsarbeiten in Höhe von 30.000 Euro, sowie die Gerüstkosten.

„Von den 400.000 Euro, die für die Bauarbeiten in den vergangenen zwei Jahren, sind 25.000 Euro übriggeblieben. Die fließen wieder in den neuen Abschnitt“, sagt Holland-Letz. Die restlichen Kosten zahle die evangelische Landeskirche mit 90.000 Euro, 50.000 Euro stammten von der Denkmalpflege Hessen, 30.000 Euro aus dem freiwilligen Kirchgeld der Gemeinde.

Von Max Holscher

Quelle: HNA

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