50.000 Euro vom Landkreis für neues Feuerwehrhaus in Gemünden

Gemünden. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg will die Feuerwehr Gemünden mit einem stattlichen Betrag für den Anbau des Feuerwehrhauses in der Wohrastadt unterstützen.

Die erfreuliche Botschaft überbrachte Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf bei der Jahreshauptversammlung aller Feuerwehren der Stadt. Das Land Hessen habe für den Anbau bereits Geld beigesteuert, „auch der Landkreis wird 50.000 Euro zur Verfügung stellen“, sagte Deutschendorf. Er ist in der Kreisverwaltung der zuständige Dezernent für das Brandschutzwesen.

Bei seiner Rede am Freitagabend im Bürgerhaus machte Deutschendorf deutlich, dass die Wehren für ihre Arbeit eine zeitgemäße Ausrüstung und gute Arbeitsbedingungen benötigen. „Daher ist es erfreulich, dass der Ausbau des Feuerwehrhauses in Gemünden volle Fahrt aufgenommen hat.“ Baubeginn für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus war Ende 2013, voraussichtlich im kommenden Sommer soll das 300.000-Euro-Projekt fertiggestellt sein.

Der Dank des Ersten Kreisbeigeordneten galt allen Einsatzkräften der Stadt Gemünden und auch den Mitgliedern der First-Responder-Gruppe: „Sie haben im vergangenen Jahr viel geleistet. Die Feuerwehren und auch die Erst-Helfer im Bereich der Stadt Gemünden sind hoch motiviert und gut ausgebildet. Damit haben sie vielen Menschen geholfen und größere Schäden verhindert“, rief Deutschendorf den Feuerwehrkameraden zu. Besonders freute er sich, dass die First-Responder-Gruppe so gut funktioniert: „Die Arbeit, die dort geleistet wird, ist eine riesige Bereicherung.“

An mehr als 250 Menschen, die in der Einsatzabteilung, in der Jugendfeuerwehr, im Musikzug und in der Erst-Helfer-Gruppe in Gemünden zur Verfügung stehen, erinnerte Bürgermeister Frank Gleim. „Darüber können wir froh und dankbar sein.“ Dabei schloss der Bürgermeister in seine Dankesworte auch die Ausbilder ein. Weitere Grußworte an die Versammlung sprachen Stadtverordnetenvorsteher Wilhelm Winter, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Christian Benner-Hensel, und Gemündens neuer Pfarrer Martin Jung. „Ich weiß, wie segensreich die Feuerwehrarbeit ist“, sagte der Pfarrer. Dabei merkte er an, dass er selbst aktiver Feuerwehrmann war und immer noch Mitglied in seiner Heimatfeuerwehr im Main-Kinzig-Kreis ist. (mjx)

Quelle: HNA

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