Europeade in Gotha mit Haubern, Geismar und Laisa

So wie 2008 in Martigny in der Schweiz werden die Volkstänzer aus Haubern (Vordergrund), Geismar (links) und Laisa (hinten) in Gotha am Sonntag gemeinsam bei der Abschlussgala der Europeade tanzen.

Gotha/Frankenberg. „Was die olympischen Spiele für den Sportler, das ist die Europeade für die Tänzer, Sänger und Musikanten.“ Dieses Motto steht auf der Homepage zur 50. Europeade, die vom 17. bis 21. Juli in Gotha stattfindet.

Und so sehen das offenbar auch die heimischen Volkstänzer aus Geismar, Haubern und Laisa: Sie werden wie in den vergangenen Jahren auch diesmal an Europas größtem Folklore-Festival teilnehmen.

Die Hauberner fahren mit 48 Leuten nach Gotha, Geismar mit rund 30 - diesmal ohne die Feuerwehrkapelle Dodenau. Mitfahrer in beiden Gruppen sind sieben Volkstänzer der Trachtengruppe Laisa.

Gotha liegt nur 200 Kilometer und zwei Stunden Autofahrt von Frankenberg entfernt. So nah war die Europeade seit 1994 nicht mehr für Folklore-Interessierte aus Waldeck-Frankenberg - damals fand das Festival in Frankenberg selbst statt.

„Die Europeade in Gotha ist seit 1999 die erste auf deutschem Boden. Und 200 Kilometer von Frankenberg sind heutzutage keine Entfernung“, sagt Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß, der Vorsitzender des Deutschen Europeade-Komitees ist. Dem gehören mit Angela Paulus (Trachtengruppe Laisa) und Kai Vöhl (Landjugend Haubern) auch zwei Volkstänzer aus dem Frankenberger Land an.

Von Jörg Paulus

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Quelle: HNA

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