Mitarbeiter der Kreisverwaltung halfen bei Folklore-Festival

Europeade in Frankenberg: Kreis dankt Helfern und verzichtet auf 220.000 Euro

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Die Gruppen der Europeade waren auch in der Sporthalle in Battenberg untergebracht.

Frankenberg – Nach dem Folklore-Festival Europeade, das im vergangenen Juli in Frankenberg stattfand, hat der Landkreis Waldeck-Frankenberg in einer Pressemitteilung jetzt allen Helfern für ihren Einsatz gedankt.

Auch der Landkreis selbst hatte fünf seiner Schulen in Frankenberg und die Gesamtschule Battenberg als Unterkünfte für Gastgruppen zur Verfügung gestellt.

Das „Sommermärchen“ werde allen Teilnehmern und Besuchern in Erinnerung bleiben, schreibt der Landkreis. 5000 Tänzer, Trachtenträger, Musiker und Sänger aus rund 200 europäischen Folkloregruppen hatten an dem fünftägigen Folklore-Festival in Frankenberg teilgenommen, „um Europa auf ihre Weise zu zelebrieren“.

„Für den reibungslosen Ablauf sorgten viele Helfer im Hintergrund, ohne die das große Fest nicht hätte stattfinden können und denen der Landkreis für ihren Einsatz dankt.“

Die Unterbringung in den Schulen und Sporthallen habe für den zuständigen Fachdienst Gebäudewirtschaft des Landkreises und die Hausmeister vor Ort eine Menge an zusätzlicher Arbeit bedeutet. „Insbesondere die Schulhausmeister waren rund um die Uhr im Einsatz, um eine umfassende Betreuung der Teilnehmer und einen störungsfreien Ablauf der Europeade zu gewährleisten“, heißt es in der Pressemitteilung. Auch beim großen Empfang der Delegationen im Innenhof des Landratsamtes sorgten die Mitarbeiter des Landkreises im Hintergrund dafür, dass alles wie geplant ablaufen konnte.

Für die Europeade in Frankenberg hatte der Landkreis einige Schulen und die Großsporthalle in Battenberg kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür dankte der Kreis jetzt seinen Mitarbeitern, die an der Organisation beteiligt waren.

Der Erste Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese, zu dessen Dezernat die Gebäudewirtschaft gehört, dankte deshalb allen Helfern, „die sich weit über das geforderte Maß hinaus eingesetzt hatten, um der Stadt Frankenberg eine denkwürdige Europeade zu ermöglichen“.

Insgesamt gehe es um beinahe 700 Stunden, die zusätzlich und freiwillig geleistet worden seien. Die Kosten für die Bereitstellung der Schulen, Energie, Reinigung und Sonstiges belaufen sich laut Frese zusammen mit den Personalaufwendungen auf 220.000 Euro, auf die der Kreis verzichtet habe.

„Dieser Einsatz war nicht selbstverständlich und er ist nur deshalb so gut gelungen, weil alle Beteiligten mit ganzem Herzen bei der Sache waren“, betonte Frese. „Das darf man nicht als gegeben hinnehmen.“

Der Erste Kreisbeigeordnete hatte die betreffenden Mitarbeiter des Fachdienstes Gebäudewirtschaft und der Schulen zu einem Mittagessen in die „KreisBar“ im Korbacher Kreishaus eingeladen. Trotz der enormen Mehrbelastung durch die Europeade seien sich alle einig: „Wir würden es wieder tun!“ (nh/jpa)

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