Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck ehrte Obermayer-Preisträger

Geschichte und Gedenkkultur: Darüber unterhielten sich im Haus der Kirche in Kassel aus Waldeck-Frankenberg (von links) Dekanin Petra Hegmann, Stadtarchivar Dr. Horst Hecker mit den Obermayer-Preisträgern Brigitte und Ernst Klein sowie Johannes Grötecke. Foto: Völker

Waldeck-Frankenberg. „Ein Abend gegen das Vergessen“ sollte es sein, so Prälatin Marita Natt, zu dem die Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck aus Anlass des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus eingeladen hatte.

Im Haus der Kirche vereinten sich dazu die Träger des renommierten „Obermayer German Jewish History Award“ von 2002 bis 2014 sowie Vertreter zahlreicher Geschichtsinitiativen aus dem Bereich der Landeskirche, darunter auch verdiente ehrenamtliche Kräfte aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg.

In Vertretung für Bischof Prof. Martin Hein, der wegen der Trauerfeier für Altbischof Friedrich Weber an der Kasseler Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, würdigte Prälatin Natt das Engagement aller, die sich „dem schmerzhaftesten Teil unserer Geschichte aussetzen“ und damit auch „eine Bildungsarbeit von immenser Wichtigkeit leisten“. Dies sei umso notwendiger, da der seit Jahren errichtete Damm gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit schon wieder zu bröckeln drohe.

„Der Abend heute möchte die Arbeit, die bereits geleistet wurde, würdigen und zugleich ermutigen, weiterzuarbeiten und auch nach neuen Wegen sowohl der Forschung als auch der Vermittlung zu suchen“, betonte die Prälatin.

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Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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