Atemschutz für Gesundheitswesen

EWF und Landkreis kaufen 80.000 Masken für Waldeck-Frankenberg

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Lieferung aus China: (von links) EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller, Büroleiter Andreas Mann, Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und Landrat Dr. Reinhard Kubat nehmen 80.000 Atemschutzmasken für Waldeck-Frankenberg in Empfang. 

Mit Unterstützung der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) hat der Landkreis 80.000 Atemschutzmasken beschafft. Diese werden Gesundheitseinrichtungen in Waldeck-Frankenberg für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt, teilte der Landkreis mit.

Die Nachfrage nach medizinischer Schutzkleidung und Atemmasken sei aktuell enorm. Auch der Bedarf in den Krankenhäusern und Seniorenheimen im Landkreis Waldeck-Frankenberg steige. Gemeinsam mit der Energie Waldeck-Frankenberg hat der Landkreis 60.000 FFP3-Masken und 20.000 FFP2-Masken beschafft. „Die Bezeichnungen beschreiben die Schutzklassen und kennzeichnen die Filterwirkung der Masken: Ab FFP2 schützen sie effektiv vor Viren“, erläuterte der Landkreis. Bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bei erkrankten Personen müssten Ärzte und Pfleger eine FFP3-Maske tragen.

„Mit großem Engagement der EWF ist es uns gelungen, 80.000 Masken aus China zu importieren, die kürzlich in Waldeck-Frankenberg angekommen sind“, berichtete Landrat Dr. Reinhard Kubat, der Aufsichtsratsvorsitzender der EWF ist. Er dankte der EWF „für den vorbildlichen und engagierten Einsatz“.

„Wir haben die Masken über unsere wirtschaftlichen Kontakte und internationalen Beziehungen ins Ausland beschaffen können“, sagte EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller. „Für uns war es selbstverständlich, unsere Region in dieser so schwierigen Situation zu unterstützen.“

Aktuell würden die Masken an Gesundheitseinrichtungen in Waldeck-Frankenberg verteilt. Sie seien jedoch ausschließlich dem medizinischen Bereich, der Pflege und besonderen Berufsgruppen vorbehalten. „Das Personal aus den Bereichen Pflege, Medizin und Gesundheitswesen leistet einen extrem harten und verantwortungsvollen Job – in diesen Zeiten mehr denn je“, danken Landrat Dr. Reinhard Kubat und der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese allen Mitarbeitern aus diesen Berufsgruppen, die rund um die Uhr im Einsatz seien. 

Quelle: HNA

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