Ex-Frankenberger Jochen Bittner stellte in Brüssel sein neues Buch vor

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Vor Ort in Brüssel: Der ehemalige Frankenberger und Zeit-Korrespondent Dr. Jochen Bittner stellte dort seine jüngste Buchveröffentlichung „So nicht, Europa“ vor.

Frankenberg/Brüssel. Die große Europabegeisterung ist gewichen. Bürger durchschauen nicht mehr, was im fernen Raumschiff EU für ihren Alltag entschieden wird, sie kennen meistens auch ihre dorthin gewählten Repräsentanten nicht.

Einer, der seit 2007 als Korrespondent der Wochenzeitschrift „Zeit“ täglich hinter die Kulissen der Brüsseler Europa-Bühne schaut, ist der Frankenberger Dr. Jochen Bittner. Die kritische Bestandanalyse in seinem neuesten Buch „So nicht, Europa!“ fand jetzt bei der Vorstellung in der Hamburger Landesvertretung in Brüssel große Aufmerksamkeit und sehr viel Zustimmung.

Bei der Frage, was da eigentlich schief läuft in Europa, stieß der Politik-Wissenschaftler auf „drei große Fehler der EU“, so der Untertitel seiner Analyse. Und er entwickelte drei Diagnosen, die sich einfach und klar strukturiert anhören, aber inhaltlich gefüllt und journalistisch brillant entfaltet sind mit subtiler Sachkenntnis, vielen Fallbeispielen, globalem Hintergrundwissen und persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Politikern: „1. Die EU regelt Kleines zu groß und Großes zu klein. 2. Die EU regelt Weiches zu hart und Hartes zu weich. 3. Die EU bewegt sich oben zu schnell und unten zu langsam.“

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Quelle: HNA

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