Bromskirchen

Expedition in die Gemeindewälder

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- Bromskirchen (mba). Die Gemeindevertreter wollten sich einen Eindruck vom Zustand des Bromskirchener Waldes verschaffen und ließen sich dafür von Revierleiter Werner Iske quasi durchs Unterholz führen.

„Das ist ja wie im Abenteuerurlaub“ – diese Feststellung war mehrmals bei der knapp zweistündigen Exkursion der Gemeindevertreter in den heimischen Forst zu hören. Sie hatten sich zum Waldbegang getroffen und von Revierleiter Werner Iske in den Gemeindewald führen lassen. Der hatte eine forstwirtschaftlich repräsentative wie landschaftlich reizvolle und auch recht anspruchsvolle Strecke durch die Baumbestände ausgewählt:

Es gab einen imposanten Ausblick vom Grenzweg hinüber nach Hallenberg, einen steilen Abstieg durch Fichtenbestände und einen Querfeldein-Marsch durch das Ebereschen-Dickicht einer Naturverjüngungsfläche, bei dem die Teilnehmer kurzzeitig den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnten.

Auch mit emsigen Waldameisen machten die Waldbegeher persönliche Bekanntschaft – sie krabbelten in ihre Hosenbeine. Obwohl offenkundig keiner der Teilnehmer mit solch einer Expedition ins Unterholz gerechnet hatte, fanden doch alle die Wanderung vergnüglich und eindrucksvoll. Am Ende bekam der Forstwirt Applaus für Führung und Vortrag. Die neue zehnjährige Forsteinrichtung sei kurz vor dem Abschluss, erfuhren die Gemeindevertreter von Iske. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um eine Waldinventur mit Vorschlägen für die Waldbewirtschaftung.

Trotz der Kalamitäten, hervorgerufen durch Kyrill und andere Stürme in den 2000-er Jahren ist der Holzvorrat im Gemeindewald laut Iske gewachsen, sodass ein jährlicher Einschlag im Umfang von 1600 Festmetern möglich wird. Auf der anderen Seite wachse im Gemeindewald durch die nachhaltige Bewirtschaftung erhebliches Sachvermögen zu. Hohe Preise für Holz Im laufenden Jahr entwickelt sich der Forstwirtschaftsplan bei der Ausführung positiv, erläuterte Iske.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 25. August.

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