Facharbeiter aus der Region sollen Ausbilder in Ruanda schulen

Fachtagung: (von links) FingerHaus-Geschäftsführer Dr. Mathias Schäfer, der stellvertretende Studienleiter des Nationalen Fachzentrums für Berufsbildung in Ruanda, Ephrem Musonera, der Staatsminister für Technische Bildung, Albert Nysengiyumva, Botschafterin Christine Nkulikiyinka sowie Katja und Tim Bluthardt von der DGD-Förder-Stiftung diskutierten in Frankenberg über Hilfsprojekte für Ruanda. Foto: Battefeld

Frankenberg. Mehrere Facharbeiter aus der Region reisen möglicherweise schon bald nach Ruanda, um dort Ausbilder zu schulen. „Der Minister hat sie eingeladen, damit sie sich vor Ort ein Bild machen können“, teilte FingerHaus-Geschäftsführer Dr. Mathias Schäfer am Rande einer Fachtagung mit.

An der Tagung nahmen neben einer ruandischen Delegation des Handels- und Wirtschaftsministeriums auch Vertreter Deutscher Firmen, der IHK und Bildungsinstitutionen teil.

Beim „Netzwerktag Ruanda“ wurde auf Initiative der Förder-Stiftung des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD) über Möglichkeiten zur Unterstützung der Bildung und Ausbildung in dem zentralafrikanischen Binnenstaat diskutiert. Gastgeber war die Frankenberg Firma FingerHaus, die bereits Anfang des Jahres an einem Hilfsprojekt in Ruanda aktiv teilgenommen hatte (HNA berichtete).

„Die Neugier und das Interesse sind groß“, sagte Dr. Mathias Schäfer. „Wir werden die Fäden koordinieren.“

„Wenn wir die Qualität der Ausbilder verbessern, verbessern wir auch die Qualität der Ausbildung“, sagte die ruandische Botschafterin Christine Nkulikiyinka, die den Plan begrüßte, vor Ort die Ausbilder zu schulen - im eigenen Umfeld.

FingerHaus habe darüber hinaus zugesagt, ruandische Studenten der Technischen Universität Kaiserslautern als Praktikanten aufzunehmen oder bei den Diplomarbeiten zu unterstützen.

Von Susanna Battefeld

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Quelle: HNA

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