15 Teilnehmer von Arbeitsgelegenheiten haben in Bottendorf den Schulhof verschönert

Die Fähigkeiten fördern

Grundstein fürs Grüne: An dieser Stelle wurde von den Teilnehmern der Arbeitsgelegenheit ein großes Beet angelegt, wo im Sommer Buchen gepflanzt werden sollen. Foto: Schelberg

Bottendorf. Den grauen Schulhof optisch aufbrechen, begrünen und attraktiver werden lassen – das war das Ziel, das Schulleiter Kieran Schmidt mit Hilfe des Vereins „Arbeit und Bildung“ und zahlreicher helfender Hände umgesetzt hat.

„Den Schulhof zu verschönern ist ein längerfristiger Plan der Schule“, erklärte Schmidt. Materialien zur Umgestaltung erhielt die Schule vom Förderverein. Rund 15 Teilnehmer halfen dank „Arbeit und Bildung“ und dem Jobcenter Waldeck-Frankenberg an den Verschönerungsmaßnahmen mit.

Durch diese Arbeitsgelegenheit erhoffen sich beide Einrichtungen, die Chancen der Langzeitarbeitslosen zur Integration in den regulären Arbeitsmarkt zu erhöhen. Angelika Funk von „Arbeit und Bildung“ und Klaus-Jürgen Klann vom Jobcenter unterstrichen dabei die zahlreichen Nebenaspekte. „Die Teilnehmer bekommen so wieder eine Tagesstruktur“, sagte Funk. Klaus-Jürgen Klann fügte hinzu, dass durch die Arbeitsgelegenheiten auch soziale Fähigkeiten trainiert würden. Arbeit und Verhalten in der Gruppe bekäme so eine ganz neue Qualität. „Es ist schön, wenn die Teilnehmer nach getaner Arbeit sehen, was sie erreicht haben und ihre Arbeit Wertschätzung bekommt“, weiß Angelika Funk.

„Eine Arbeitsgelegenheit dauert in der Regel sechs Monate, es kommt aber vor, dass uns Teilnehmer auch früher verlassen und in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden können“, sagte Klann. Während der Arbeitsgelegenheiten arbeite man so auf den Arbeitsmarkt hin.

Hilfe bei Bewerbung

Neben praktischen Tätigkeiten wie in Bottendorf beschäftigen sich die Teilnehmer auch mit Theorie. So gibt der Verein „Arbeit und Bildung“ den Teilnehmern auch bei Bewerbungsstrategien und der Verbesserung von Bewerbungsunterlagen Hilfestellungen. „Wir lassen die Teilnehmer nicht allein, es gibt immer Ansprechpartner“, betonte Corina Schäfer, die selbst persönliche Ansprechpartnerin der Teilnehmer beim Jobcenter ist.

Dass die Arbeitsgelegenheiten Erfolg haben, freut alle Beteiligten. „30 Prozent der Teilnehmer schaffen so die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt“, sagte Klaus-Jürgen Klann erfreut. (sm)

Von Marco Schelberg

Quelle: HNA

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