Jugend trainiert für Olympia: Volleyballteam der Edertalschule erneut im Bundesfinale

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Landessieger ohne Niederlage: Die Volleyballerinnen der Edertalschule mit ihrem Trainer Markus Krämer. Foto: nh

Frankenberg. Erfolgreich vertreten bei den Wettbewerben „Jugend trainiert für Olympia“ sind die Volleyballerinnen der Edertalschule: Zum fünften Mal nach 2001, 2005, 2006 und 2010 erreichte jetzt ein Team des Frankenberger Gymnasiums als Hessensieger das Bundesfinale in der Hauptstadt.

Dieses Jahr haben die Mädchen in der Altersklasse II (Jahrgang 1994-1997) ihren Vorjahreserfolg wiederholt und die gesamte hessische Konkurrenz hinter sich gelassen. Die Wettbewerbssaison vom Kreisentscheid bis hin zum Landesfinale verlief für das Team von Lehrer und Coach Markus Krämer erfreulich und harmonisch. „Das Team ist nach dem vorjährigen Erfolg und trotz des alters- oder berufsbedingten Verlustes zweier Spielerinnen noch weiter gereift und auch stärker zusammengewachsen. Das zeigt sich auch darin, dass Nachwuchsspielerinnen gut integriert werden konnten“, konstatiert Krämer. „Jede einzelne Spielerin hat sich vom Kreis- über den Regional- bis hin zum Landesentscheid in den Dienst des gemeinsamen Ziels gestellt und dabei die persönliche Leistung steigern können. Und das ist der eigentliche Erfolg“, betonte der Trainer.

Durch eine spielstarke, kämpferisch und vor allem taktisch überzeugende Leistung seien die Kontrahentinnen aus Willingen und Arolsen auf Kreisebene, Neukirchen und Biedenkopf im Regionalentscheid sowie Weilburg, Wald-Michelbach, Eschwege und Wiesbaden beim Landesfinale in die Schranken gewiesen worden. Vor allem in den beiden Begegnungen gegen die favorisierten Teams aus Eschwege (2:1) und Wiesbaden (2:0) im Halbfinale und Finale des Landesentscheides bewiesen die Edertalschülerinnen ihre spielerische Klasse.

Ohne Niederlage und mit nur einem Satzverlust in allen drei Qualifikationsturnieren dominierten die Frankenberger Volleyballerinnen die dies-jährigen „Jugend trainiert für Olympia“-Wettbewerbe ähnlich souverän wie 2010. Sicherlich profitiere das gesamte Team dabei von der Erfahrung einiger bereits im Liga- und Kaderbetrieb hochklassig agierenden Spielerinnen, sagte der Coach.

Anfang Mai geht es zum Bundesfinale nach Berlin, um sich mit den Kaderschmieden der neuen Bundesländer und den Volleyballinternaten aus ganz Deutschland zu messen.

Nach den Erfolgsaussichten befragt, gib sich der Coach Krämer zurückhaltend: „Der eigentliche sportliche und persönliche Erfolg der Spielerinnen ist schon das wiederholte Erreichen des Bundesfinales. Wir kennen unsere Grenzen.“

Quelle: HNA

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