Fahren ohne Führerschein: Gericht verurteilt 20-Jährigen zu einer Geldstrafe

Marburg. Das Marburger Amtsgericht hat einen 20-Jährigen aus dem Frankenberger Land wegen Fahrens ohne Führerschein und Versicherungsschutz zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen verurteilt.

Am dritten Verhandlungstag hatte der junge Mann gestanden, gefahren zu sein, nachdem sich herausgestellt hatte, dass seine Darstellung der Dinge nicht mehr zu halten waren.

Wie berichtet, behauptete der Mann zunächst hartnäckig, seine Freundin habe den Wagen am fraglichen Tag, den 21. September 2011, gefahren. Er habe ihr das auf ihn zugelassene Auto überlassen, als es jedoch eine Vielzahl an Strafzetteln gegeben habe und Post von der Zulassungsstelle gekommen sei, dass die Versicherung nicht bezahlt werde, habe er sie aufgefordert, es zu ihm nach Hause zu fahren.

Er habe auf dem Beifahrersitz gesessen und ihre Mutter habe die Frau anschließend sofort wieder mitgenommen. So erklärte der Angeklagte, dass ein Mitarbeiter der Zulassungsstelle, der das Auto zwangsentstempeln wollte, auch nur ihn habe kommen sehen.

Die 21-Jährige, die am vorhergehenden Prozesstag noch gefehlt hatte, bestätigte, das Auto an den Wohnort des Mannes gebracht zu haben. Allerdings habe sie ihre Mutter von dort erst angerufen, sie abzuholen, was diese bestätigte. Auch habe der Angeklagte nicht auf dem Beifahrersitz gesessen.

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Quelle: HNA

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