Landfrauen aus Ernsthausen und Umgebung unternehmen Tagesfahrt nach Münster und Reken

In der Fahrradstadt und auf Gemüsefeldern

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Burgwald-Ernsthausen - Eindrucksvolle Bauten und Einblicke in die Spinat-Verarbeitung - das haben 47 Landfrauen aus Ernsthausen und Umgebung während ihrer Tagesfahrt nach Münster und Reken geboten bekommen.

Dass Münster die Fahrradstadt schlechthin ist, davon haben sich vor kurzem 47 Landfrauen aus Ernsthausen und Umgebung überzeugt: Fahrräder, wohin das Auge blickte.

Doch das eigentliche Ziel der Tagesfahrt war die Firma Iglo in Reken. Vor diesem Besuch stand aber erst einmal in Münster ein Frühstück auf dem Programm. Danach nahmen die Frauen an einer Stadtbesichtigung teil. Dabei stellten die Frauen fest, dass Münster nicht nur die Stadt der Fahrräder ist, sondern auch im unmittelbaren Kern 15, meist katholische Kirchen, aufweist. Den Frauen war es zwar nicht möglich, sämtliche dieser Kirchen zu besichtigen, aber den St.-Paulus-Dom in der Altstadt ließ keine aus.

Kirchen und Skulpturen

Bereits 1225 wurde mit dem Dom-Bau begonnen. Es handelt sich bereits um den dritten Dom an dieser Stelle. Besonders gefiel den Frauen der Zyklus von 17 Glasfenstern des Kapellenkranzes und der Seitenwände des Chorumganges. Viele Frauen sahen sich auch die Lamberti-Kirche an, die zentrale Markt- und Bürgerkirche der Stadt.

Auch die Liebfrauen-Überwasser-Kirche bewerteten sie als sehenswert. Der ungewöhnliche Name leitet sich von „Über dem Wasser“ ab, da sie westlich der Domkirche auf der gegenüberliegenden Seite der Aa liegt. Einige Frauen sahen sich außerdem eine Skulptur von Edith Stein ein, die Dozentin am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik war. 1933 trat sie wegen ihrer jüdischen Herkunft dem Orden der Karmelitinnen bei. Am 9. August 1942 wurde sie in Auschwitz ermordet und am 11. Oktober 1998 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen.

Zum Ende der Stadtbesichtigung trafen sich die Frauen am Schloss Münster, das heutzutage eine Universität beherbergt.

Am Nachmittag wurden die Frauen bei Iglo erwartet. Dort standen eine Produktverköstigung und eine Betriebsbesichtigung auf dem Program. Dabei hatten die Frauen die Möglichkeit, bei der Verarbeitung von Spinat zuzusehen. Anschließend fuhren sie mit einem Bus zu den Spinat- und Gemüsefeldern. (gs)

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