Zwei Gemündener wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung verurteilt

Ein falsch verstandener Freundschaftsdienst mit schweren Folgen

Frankenberg/Gemünden - Extrem verschiedene Aussagen, viele offene Fragen und völlig abweichende Forderungen angesichts der Bestrafung prägten die Verhandlung am Donnerstag vor dem Amtsgericht.

Wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung sind zwei junge Männer aus Gemünden verurteilt worden. Nach einer stundenlangen und detaillierten Befragung zahlreicher Zeugen sah Richterin Andrea Hülshorst es als erwiesen an, dass die beiden einen 49-Jährigen im Streit zu Boden befördert haben, so dass dieser einen Kreuzband- und einen Meniskusriss erlitt. Die anfangs in der Anklageschrift erhobenen Vorwürfe, die beiden jungen Männer hätten ihr am Boden liegendes Opfer noch getreten und geschlagen, ließen sich nicht aufrecht erhalten.

Hülshorst verhängte Geldstrafen in Höhe von 1350 Euro für den arbeitslosen 22-Jährigen und 3600 Euro für den 23-Jährigen. (apa)

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagausgabe der Frankenberger Zeitung.

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