Weihnachtsschach in Rennertehausen

Familie und Schach verbinden

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Die Schachfreunde Rennertehausen (von links): Karl-Heinz Holzapfel, Günter Eckel, Siegbert Pauli, der Sieger 2014 Remi Franck, Jakob Schubert, Werner Raabe mit der Trophäe, mit der alles begann, Reinhold Clemens und Oliver Holzapfel. Foto:Willi Arnold

Allendorf-Rennertehausen - Eine Gruppe Rennertehäuser trifft sich an jedem Weihnachtsfest in der Heimat, um Schach zu spielen. Mittlerweile ist es ein internationales Turnier, da Spieler aus Frankreich und Italien mit um den Sieg spielen. Das kleine, familiäre Turnier hat in 2014 bereits zum 40. Mal stattgefunden.

„Kinder wie die Zeit vergeht“, das haben sich die „Schachfreunde Rennertehausen“ gesagt, als sie sich jetzt bereits zum 40. Mal zu ihrem Weihnachtsschach am dritten Weihnachtstag trafen. 1975 hatte alles begonnen, als die Gruppe sich erstmals in den Räumen der bereits nicht mehr öffentlichen „Gaststätte Raabe“ von Werner Raabe zum Schach spielen traf. Die jungen Männer Karl-Heinz Holzapfel, Werner Raabe, Reinhold Clemens, Günter Eckel, Remi Franck und Siegbert Pauli sind verwandtschaftlich bekannt und nutzten zunächst den zweiten und später dann bis heute, den „dritten Weihnachtstag“, um ihrem Hobby, dem Schachspielen, nachzugehen. Mit zum Stamm der Schachfreunde gehört auch der gebürtige Rennertehäuser Herbert Clemens, der jetzt in Niederrimmsingen in Breisgau lebt. In diesem besonderen Jahr des 40. Treffens konnte er allerdings nicht dabei sein.

Die Gruppe der Weihnachts-Schachspieler spielt ein kleines Turnier, in dem jeder gegen jeden spielt. Die Wettkämpfe haben einen internationalen Touch, da mit Remi Franck ein Franzose aus Guessling (Lothringen) mit dabei ist. Auch der gebürtige Battenberger Siegbert Pauli ist als jetziger Bad Reichenhaller ein „Norditaliener“ und somit wurde das Turnier kurzerhand auch „Internationales Schachturnier Rennertehausen“ benannt.

Als erster Sieger durfte sich Werner Raabe im ersten Jahr 1975 auf die erste Trophäe, ein altes handgefertigtes Tablett, eintragen. Das ist mittlerweile in die Hände von Reinhold Clemens übergegangen, da er das weihnachtliche Turnier fünf Mal gewonnen hatte.

Der Sieg beim 40. Turnier im zu Ende gegangenen Jahr ging an Remi Franck, der ungeschlagen mit 7:0 das Turnier gewann und die Wanderplakette daher aus Rennertehausen mit nach Frankreich nimmt. Nachwuchssorgen haben die Schachfreunde keine, denn mit Jakob Schubert und Oliver Holzapfel sind schon jüngere Spieler aus dem Verwandtschaftskreis nachgerückt und die nächste „Internationalen Schachturniere in Rennertehausen“ zu Weihnachten sollen somit für die Zukunft gesichert werden.

(wi)

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