Frankenberg

„Familienstadt": SPD fordert Stadt zur Herausgabe von Daten auf

- Frankenberg (r). Die Frankenberger SPD-Fraktion fordert die Stadt zur Herausgabe der Zwischenergebnisse zum Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft“ auf.

Die Stadt halte leider die Evaluation des Modellprojektes „Familienstadt mit Zukunft“ zurück, erklärte die SPD-Fraktion am Wochenende in einer Erklärung. Dies irritiere die Sozialdemokraten. „Wir finden es bedauerlich, dass uns die Informationen nicht zugänglich sind“, erläuterte Stadtverbandsvorsitzender Volker Heß. Die Evaluation liege unveröffentlicht in der Schrift­reihe der Hessen-Agentur vor. Mit einer schriftlichen Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung habe sich die SPD um Informationen zum Projektstatus bemüht. Doch die Stadt habe diese nur indirekt beantwortet. Es sei von der Verwaltung lediglich auf die gegenwärtig stattfindenden Workshops verwiesen worden, „die die Evaluierung unterstützen sollen“. Um die Workshops gestalten und eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln zu können, bedürfe es allerdings der Zwischenergebnisse als Basis, ist die SPD-Fraktion überzeugt. Laut Stadtverwaltung sollen die Ergebnisse der Workshops mit Projektpartnern sowie Bürgern in eine Empfehlung an die politischen Gremien der Stadt münden. „Warum sollen nur die Empfehlungen an die Parlamentarier weitergeleitet werden“, fragt Heß. Um Schlüsse ziehen zu können und das Projekt nachhaltig zu manifestieren, seien „Rohdaten“ wichtig. Die Ergebnisse aus den Workshops mit Bürgern sowie Projektpartnern seien eine wichtige Ergänzung, dennoch stelle sich die Frage, warum die Stadt die Evaluation der Hessen-Agentur nicht zugänglich macht.

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