Frankenberg

„Familienstadt“ auf Prüfstand

- Frankenberg. Die SPD thematisierte die „Familienstadt mit 
Zukunft“ in der vergangenen Woche während der Parlamentssitzung, gestern bekräftigte Bürgermeister Christian Engelhardt seine Ankündigung, das Modellprojekt auf 
den Prüfstand zu stellen.

Das Land Hessen hatte als Geldgeber des Modellprojekts bereits nach fünf Jahren überprüft, ob das Projekt so erfolgreich ist, dass es die Chance auf eine weitere fünfjährige Fortführung hat. „Diese Hürde 
hat Frankenberg bekanntermaßen genommen, das Projekt ist für die mittelfristige Zukunft 
gesichert“, erklärte Bürgermeister Christian Engelhardt in einer Pressemitteilung.

Nach dem Weggang von Daniela Neuschäfer folgte außerdem eine andere inhaltliche Schwerpunktsetzung. Unter der Regie der neuen Mitarbeiterinnen im Familienbüro, Evelin Jacobs und Christina Hartmann, sollen die sogenannte „Work-Life-Balance“, also die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie Familienfreundlichkeit als Standortfaktor, noch mehr im Vordergrund stehen. Der Beginn der zweiten Phase des Modellprojekts sei aber auch eine wichtige Zäsur, betonte Engelhardt.

Ein Rückblick auf die ersten fünf Jahre soll 
nun auch bei der Weichenstellung für die Zukunft helfen: „Folgerichtig ist zu klären, welche Projekte im Rahmen der Familienstadt so erfolgreich und für die Bürger so wichtig waren, dass sie auch ohne Landesförderung fortgesetzt werden sollen“, erläutert Engelhardt seinen Plan. Dr. Winfried Köster soll die Stadt bei dieser Weichenstellung beraten. Er traf sich am vergangenen Freitag mit Bürgermeister Engelhardt und den „Familienstadt“-Mitarbeiterinnen und ließ sich neben einer umfassenden Beratung die Kindereinkaufsbetreuung zeigen.

„Um entscheiden zu können, welche Projekte nachhaltig 
sind, werden wir zum einen die bereits getätigte Umfrage bei den Eltern gemeinsam auswerten und zwei Workshops durchführen.“ Der erste Workshop soll mit den verschiedenen Projektpartnern und Beteiligten des Modellprojekts „Familienstadt mit Zukunft“ stattfinden, der zweite Workshop mit den politischen Entscheidungsträgern in Frankenberg. I

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 25. August.

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