Typisierungsaktion an der Hans-Viessmann-Schule

Fast 200 neue Lebensretter

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Voll besetzt war der Klassenraum der Hans-Viessmann-Schule, in dem Schüler die Daten und Gewebeproben von 197 neuen Stammzellenspendern entgegennahmen.

Frankenberg - Zwei Wattestäbchen, 30 Sekunden lang fest an der Innenseite der Wange gerieben, ein paar Daten, eine Unterschrift – mehr braucht es nicht, um zum potenziellen Lebensretter zu werden.

Die Aufgabe: ein soziales Projekt in Waldeck-Frankenberg. Die Umsetzung: eine Typisierungsaktion, die Menschen auf der ganzen Welt das Leben retten könnte. Dass sich gestern 197 Schüler (und einige Lehrer) der Hans-Viessmann-Schule (HVS) in Frankenberg in die Datenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufnehmen ließen, ist einem Projekt der Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung zu verdanken. Im Rahmen des Unterrichts organisierten Maira Hanel, Tobias Bauch, David Fitzke, Philipp Hüster und Thorsten Vackiner die Typisierungsaktion.

Die gesamte Organisation lag in den Händen der Schüler, die dabei tatkräftige Unterstützung hatten: Von der DKMS waren zwei Mitarbeiter aus dem Kölner Büro vor Ort, zahlreiche Mitschüler halfen beim Registrieren der neuen Spender, nahmen ihre Daten auf und erklärten ihnen, wie die Probe mit dem Wattestäbchen richtig entnommen werden muss.

Insgesamt 197 Schüler und auch einige Lehrer folgten dem Aufruf der Fachoberschüler: „Das ist laut DKMS guter Schnitt und entsprach auch den Erfahrungswerten“, freute sich Mitorganisatorin Maira Hanel gestern Nachmittag. Sie hatte die Idee für die Aktion gehabt. Sie selbst ist seit einigen Jahren in der DKMS registriert. Weil eine Freundin ihr von einer Typisierung in der Bad Wildunger Berufsschule erzählt hatte, kam sie auf die Idee, das auch in Frankenberg umzusetzen.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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