350 Menschen bei Feier des Epiphaniasfestes im Haina-Kloster

Anheimelnde Stimmung: Viele hundert Kerzen erhellten Vierung und Hohen Chor der Klosterkirche, als dort Texte und Lieder die Geschichte von der Geburt Christi noch einmal sichtbar werden ließen. Foto: Völker

Haina-Kloster. Kleine Sternsinger zogen voran, viele hundert Kerzen erhellten wie zur Zeit der Zisterziensermönche die dunkle Klosterkirche, Musik erklang an den Meditationsstationen zwischen Kreuzgang und Refektorium.

Mit einer großen Lichterprozession zu Epiphanias, dem Tag der „Erscheinung des Herrn“, feierten fast 350 Menschen in Haina-Kloster noch einmal das Weihnachtsfest.

In den Mittelpunkt ihrer Festpredigt beim anschließenden Gottesdienst in der Winterkirche stellte Dr. Gudrun Neebe, Direktorin des Pädagogisch Theologischen Instituts in Kassel, das Licht als Symbol für die Herrlichkeit Gottes, „der mitten hinein kommt in unsere graue Welt und dort heute ebenso sichtbar wird wie damals in der Krippe und am Kreuz“.

Die Theologin forderte die Zuhörer auf, dieses Licht und diese Hoffnung als „kostbaren Schatz“ mit in den Alltag hinein zu nehmen und sich gegenseitig in der Hoffnung auch an den dunkelsten Stellen des Lebens zu stärken.

Von Karl-Hermann Völker

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Fotos vom Lichterfest

Lichterprozession im Haina-Kloster

Quelle: HNA

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