Feldhasen im Landkreis sind nicht vom Aussterben bedroht, haben aber Feinde

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Symbol des Osterfestes: Besonders im frühen Frühjahr kann man Feldhasen in Waldeck-Frankenberg über Äcker laufen sehen, wie dieses Tier. Foto: Kalden

Waldeck-Frankenberg. Gerade um Ostern lesen wir wieder die Pressemeldungen: Feldhasen sind deutschlandweit bedroht. Wie ihre Situationen im Landkreis aussieht, wie intensive Landwirtschaft, aber auch der Straßenverkehr den Tieren zusetzen, schildert Kreisjagdberater Heinrich Engelhard.

"Der Hase ist noch nicht vom Aussterben bedroht. In unserem Kreis findet kaum noch eine Bejagung statt", sagt der Experte im HNA-Interview. "Es kommen auf einer Fläche von 170 000 Hektar nur etwa 400 Hasen im Jahr zur Strecke, allerdings wird die Hälfte von Autos überfahren."

Und was tun die Jäger zur Förderung der Feldhasen? Engelhard erklärt: "Die Jäger versuchen, den Lebensraum zu verbessern durch Anlage von Feldholzinseln, Äsungsverbesserung durch Zwischenfruchtanbau und Aussaat von Blühpflanzen auf Brachflächen."

Zu Ostern steht bei Familie Engelhard übrigens kein Hasenbraten auf dem Mittagstisch: "Ich freue mich auf einen gebackenen Osterhasen mit Schokoladenüberzug", sagt der Kreisjagdberater.

Von Martina Biedenbach

Warum Spaziergänger keine kleinen Häschen aus dem Feld mit nach Hause nehmen sollten und wie die Landwirtschaft zum Bestand der Feldhasen beitragen kann, lesen Sie im kompletten Interview in der gedruckten Oster-Ausgabe der HNA in Waldeck und Frankenberg.

Quelle: HNA

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