Beim Pfingstmarkt trafen sich 500 ältere Menschen zum gemütlichen Beisammensein

Ein Fest auch für Senioren

Seniorennachmittag im Festzelt: Unter den 500 Gästen auf der Wehrweide waren auch die Mitglieder des Seniorenclubs aus Rengershausen, die sich Kuchen und Kaffee schmecken ließen. Fotos:  Battefeld

Frankenberg. Ein paar Schläge brauchte er schon – doch dann war das Fass angestochen und Bürgermeister Rüdiger Heß prostete mit dem ersten „Pfingstmarkt-Bier“ den knapp 500 Senioren im Festzelt auf der Frankenberger Wehrweide zu. Wie in den vergangenen Jahren hatte die Stadt am Freitagnachmittag die Senioren aus Frankenberg und den Stadtteilen zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen eingeladen.

„Ich hatte eine Auszeit von acht Jahren – umso lieber stehe ich wieder an dieser Stelle“, sagte Heß, der direkt vom Listenbach zum Seniorennachmittag gekommen war.

In seinem Grußwort würdigte er vor allem das „vorbildliche Engagement“ der kürzlich verstorbenen Brunhilde Wagner, die seit 1961 den Frankenberger Pfingstmarkt organisiert hatte.

„Frau Wagner ist es jedes Jahr aufs Neue gelungen, einen attraktiven Pfingstmarkt mit tollen innovativen Fahrgeschäften auf die Beine zu stellen“, betonte Heß.

Außerdem bedankte sich der Bürgermeister bei Marion Schultz und ihrem Helferteam Theresa Peretzki, Tanja Kreuzer und Bettina Frickel, die den Seniorennachmittag wie üblich vorbildlich organisiert und auch für ein unterhaltsames Rahmenprogramm gesorgt hatten.

Besonders geehrt wurden darüberhinaus die Leiter der verschiedenen Seniorenclubs, die als Dankeschön für ihre ehrenamtliche Arbeit einen Milchaufschäumer bekamen.

Als älteste Teilnehmerin begrüßte Bürgermeister Rüdiger Heß Elisabeth Ulrich aus Frankenberg, die am 20. Februar 95 Jahre alt geworden ist. Älteste männliche Gäste waren der 92-jährige Dietrich Paul aus Viermünden und der 89-jährige Kurt Lammel aus Frankenberg.

Grußworte sprachen Schaustellerpfarrer Volker Drewes, der Vorsitzende des Seniorenbeirates Karl Cronau, Kreisaltenbetreuerin Elfriede Ramb und Pfarrer im Ruhestand Wolfgang Köster, der sich selbst scherzhaft als Pfarrer „in Reichweite“ bezeichnete. Für Unterhaltung sorgten die Funky-Teen-Dancers aus Bottendorf und die Feuerwehrkapelle Dodenau.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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