Feuer in Willershausen: Scheune und Ställe brennen nieder - Schaden: 150.000 Euro

Willershausen. Bei einem Großbrand sind in der Nacht zu Dienstag Scheune und Stallungen eines Landwirts in Willershausen den Flammen zum Opfer gefallen. Die Gebäude in der Torstraße im 85-Seelen-Dorf bei Rosenthal brannten völlig ab.

Die Feuerwehren aus Rosenthal, Gemünden, Roda und Kirchhain konnten ein Übergreifen des Feuers auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus allerdings verhindern. Die Frankenberger Feuerwehr war mit der Drehleiter angerückt. Es waren rund 120 Feuerwehrleute im Einsatz, zehn Tank- und Großtanklöschfahrzeuge sowie 4 Löschfahrzeuge. Die Einsatzleitung hatte Rosenthals Stadtbrandinspektor Klaus Hallenberger.

Großbrand in Willershausen

Nur durch einen Zufall hatte der Landwirt selbst den Brand am späten Montagabend auf seinem Hof entdeckt: Als er gegen 22.45 Uhr ins Badezimmer ging, bemerkte er im angrenzenden Stallgebäude einen Feuerschein. Der Landwirt und Helfer konnten etwa 30 Tiere noch rechtzeitig aus den Ställen holen und in Sicherheit bringen. Der betroffene Landwirt ist einer von drei Vollerwerbsbauern im Dorf. Vor Ort informierte sich auch Rosenthals Bürgermeister Hans Waßmuth über das Geschehen.

Die Brandursache ist noch unklar. Nach einer ersten Untersuchung des Brandortes gehen die Beamten von einem technischen Defekt aus. Hinweise auf eine Straftat haben sich bislang nicht ergeben, die Ermittlungen dauern noch an. Die Brandermittler der Kriminalpolizei in Korbach beziffern den Sachschaden nach einer ersten Schätzung auf etwa 150.000 Euro. Neben Rettungskräften vom Roten Kreuz waren auch Beamten der Polizeistation Frankenberg vor Ort. Personen wurden nicht verletzt.

Quelle: HNA

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