Vor allem Maschinen beschädigt

Verpuffung in Sägewerk bei Bromskirchen löste Großeinsatz der Feuerwehren aus 

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Ein Feuer hat in Bromskirchen im Landkreis Waldeck-Frankenberg ein Sägewerk stark beschädigt.

Eine Verpuffung hat im Sägewerk Ante bei Bromskirchen im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften geführt. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig.

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 18.11. um 11 Uhr - 75 Brandschützer rückten am Samstagmorgen gegen 5.05 aus, um ein Ausbreiten von Glutnestern zu verhindern. 

Wie Bromskirchens Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz am Sonntag unserer Zeitung erläuterte, entstand der Brand wegen einer Staubexplosion oder Verpuffung in einem überdachten Bereich, in dem eine Maschine Holzstücke für die spätere Verarbeitung zu Pellets kleinhackt. Ante-Mitarbeiter hätten ihm von einem lauten Knall berichtet. Sie hätten auch schon angefangen zu löschen, als die Brandschützer eintrafen. Der Bereich habe, anders als die Polizei in einer ersten Pressemitteilung berichtet hatte, nicht in Flammen gestanden. 

Der Zerhacker und die Wände seien bei dem Brand beschädigt worden. „Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil Holzspäne aus dem Spänebunker bereits über ein geschlossenes Fließband in den nächsten Abschnitt der Produktionskette gelangt waren“, erläutert Kautz weiter. 

Das Fließband wurde geöffnet, alle Holzspäne entfernt und Glutnester  abgelöscht. Auch eine Wärmebildkamera war bei der Suche nach den Glutnestern im Einsatz.

Nach den Wehren aus Bromskirchen und Somplar war auch die Feuerwehr Allendorf/Eder alarmiert worden. Weiterhin mussten die Wehr aus Haine mit ihrem Atemschutzgeräteträger, die Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug aus Frankenberg zu Hilfe gerufen werden.

Die Kripo hat mittlerweile Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die Polizei geht aber nicht von Brandstiftung aus. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Ergebnisse vor. Verletzt wurde niemand. (mak/mab/www.112-magazin)

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