Feuerwehr: Altersgrenze für den aktiven Dienst wird erhöht

Battenberg. Eine geänderte Feuerwehrsatzung hat der Battenberger Büroleiter Reiner Zissel für die vier Kommunen des oberen Edertals – Allendorf, Bromskirchen, Hatzfeld und Battenberg – erarbeitet. 

NAchdem der Wehrführer-Ausschuss „grünes Licht“ gegeben hat, wird die Satzung in allen vier Kommunen beraten.

Zwei wichtige Änderungen: Die Altersgrenze für den aktiven Dienst wird von 62 auf 65 Jahren erhöht. Dazu erläuterter Reiner Zissel: Grundsätzlich scheiden Feuerwehrleute mit 60 Jahren aus dem Dienst in der Einsatzabteilung aus. Auf Antrag und wenn ein Arzt sein Okay gibt, ist nun eine Verlängerung bis zum 65. Lebensjahr möglich.

Bis Mitte der 1980er-Jahre habe es bereits eine ähnliche Regelung gegeben, erläuterte Reiner Zissel.

Zweiter Punkt: Bisher konnten Feuerwehrleute nur in einer Wehr ihren Dienst leisten, künftig ist eine Doppelmitgliedschaft möglich. Beispiel: Wer in Battenberg wohnt und der Battenberger Feuerwehr angehört, jedoch in Frankenberg arbeitet, kann künftig auch Mitglied der Frankenberger Feuerwehr werden und im Bedarfsfall in Frankenberg mit ausrücken.

Ältere Feuerwehrleute, die zum Beispiel als Gerätewarte ausgebildet worden sind, können auch über das 65. Lebensjahr hinaus in der Ausbildung sowie in der Brandschutzerziehung eingesetzt werden. Der Haupt- und Finanzausschuss hat die neue Satzung einstimmig befürwortet. (off)

Quelle: HNA

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