Feuerwehr Gemünden will Ersthelfer-System für alle Stadtteile einrichten

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Mit Notfallkoffer: Wehrführer Thomas Weber (links) und Stadtbrandinspektor Wilfried Golde wollen in Gemünden ein Ersthelfer-System einrichten.

Gemünden. In einem Notfall kann jede Sekunde über Leben und Tod entscheiden. Um die Wartezeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes effizient zu überbrücken, soll es in Gemünden und seinen Stadtteilen bald ein Ersthelfer-System geben.

Das heißt: Speziell ausgebildete Privatleute, die vor Ort wohnen, werden von der Leitstelle alarmiert, um noch vor dem Rettungsdienst zu helfen. Die Feuerwehr Gemünden bereitet die Einführung derzeit vor und klärt personelle, organisatorische und finanzielle Fragen.

„Diese Ersthelfer gibt es in unserer Nachbargemeinde Gilserberg schon seit Jahren“, erzählt Gemündens Wehrführer Wilfried Golde. Gilserbergs Stadtbrandinspektor Markus Böse hatte den Gemündener Feuerwehren das System bereits im November vorgestellt, sein Stellvertreter Thorsten England informierte nun interessierte Einwohner.

„Die Gilserberger haben gute Erfahrungen mit den Ersthelfern gemacht“, berichtet Thomas Weber. „Sie haben 40 bis 60 Einsätze im Jahr und schon einige Leben gerettet, weil sie früher vor Ort waren.“

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Quelle: HNA

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