Feuerwehrdienst in Hatzfeld jetzt bis 65 Jahre möglich

Hatzfeld. In den Einsatzabteilungen der Hatzfelder Feuerwehren kann man ab jetzt bis zum Alter von 65 Jahren aktiv sein - drei Jahre länger als bisher.

Das sieht die neue Feuerwehrsatzung der Stadt vor, die jetzt mit der neuen Gebührensatzung einstimmig vom Parlament beschlossen wurde.

Die Satzungen aus dem Jahr 2000 wurden an die Neufassung des „Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz“ (HBKG) angepasst. Hier die wesentlichen Änderungen:

Feuerwehrsatzung:

• Die Altersgrenze für ehrenamtliche Feuerwehrleute wurde von 62 auf 65 Jahre angehoben. Im Prinzip endet der aktive Dienst weiterhin mit Vollendung des 60. Lebensjahres, die Verlängerung ist auf Antrag möglich, dafür muss das Mitglied eine ärztliche Untersuchung bestehen, danach entscheidet Magistrat oder Stadtbrandinspektor.

• Aktiver Feuerwehrdienst ist nun in zwei Feuerwehren möglich. Vorrang hat dabei die Wehr in dem Ort, in dem das Mitglied wohnt.

Gebührensatzung:

• Fahrzeug- und Personalkosten bei Einsätzen wurden bisher so berechnet: bis 15 Minuten: keine Vergütung; über 15 Minuten: halber Stundensatz; über 30 Minuten: voller Stundensatz. Nun gilt ein Viertelstundentakt. Für einen Brand oder eine allgemeine Hilfeleistung beträgt die Gebühr demnach pro Stunde 24 Euro je Einsatzkraft, vorher waren es 21 Euro.

• Für Fahrzeuge gelten folgende neue Gebühren pro Stunde: Einsatzleitwagen: 12,50 Euro (früher 25 Euro); Tragkraftspritzenfahrzeug: 80 bis 102 Euro (früher 56 bis 77 Euro); Löschgruppenfahrzeug LF 16/12: 196 Euro (früher 102 Euro). (jpa)

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Quelle: HNA

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