Feuerwehren Herbelhausen und Ellnrode gehen zusammen

Zusammenschluss: Die Stadtteil-Feuerwehren in Herbelhausen und Ellnrode rücken künftig gemeinsam zu Einsätzen aus. Foto: dpa

Herbelhausen/Ellnrode. Es ist ein Zusammenschluss, für den sich am Ende beide Stadtteil-Feuerwehren ausgesprochen haben. Das betont Gerhard Vöhl, der seit kurzem stellvertretender Wehrführer der neu gegründeten Feuerwehr Ellnrode/Herbelhausen ist.

Donnerstagabend wird im Gemündener Parlament offiziell die Neubezeichnung der Wehr beschlossen. Die Stadt an der Wohra gehört damit zu insgesamt vier Kommunen im Kreis Waldeck-Frankenberg, die diesen Schritt gegangen sind.

„Im Edertal haben sich bereits die Wehren in Bergheim und Giflitz, in Haina die aus Halgehausen und Bockendorf und in Bad Wildungen die Feuerwehren aus Reinhardshagen und Albershausen zusammengeschlossen“, sagt Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und beschreibt beispielhaft die Situation in Edertal. Dort sei der Zusammenschluss sinnvoll gewesen, weil man zwischen den beiden Stadtteilen ein neues Gerätehaus gebaut habe. „Ein Gebäude war günstiger als zwei. Das Haus nutzen nun beide Feuerwehren“, sagt Gerhard Biederbick.

Keinen Stellvertreter gefunden

Wie es zum Zusammenschluss der Stadtteil-Feuerwehren vor einigen Tagen in Gemünden kam, erläutert Gerhard Vöhl. „Es ist vorgeschrieben, dass jede eigenständige Einsatzabteilung einen Wehrführer und einen Stellvertreter hat. Bei uns in Herbelhausen hatten wir das Problem, dass wir keinen Stellvertreter gefunden haben“, sagt Vöhl. Zwar habe man Ortsvorsteher Jürgen Wagner vorgeschlagen. Weil dieser aber nicht die nötigen Lehrgänge besitze, habe er das Amt nicht bekleiden können.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Philipp Daum

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare