Feuerwehr in Geismar

Feuerwehrhaus wird Dienstag abgerissen

+

Frankenberg-Geismar - Eigentlich sollte es nur ein Anbau werden, aber jetzt bekommt die Geismarer Feuerwehr ein komplett neues Feuerwehrhaus mit zwei Stockwerken. Die Kameraden haben sich ein großes Maß an Eigenleistung für den Bau vorgenommen.

Schutt und kaputte Ziegel liegen herum, das alte Gefrierhaus sieht schon halb abgerissen aus. Teilweise hat der Abriss des Feuerwehrhauses in Geismar in der vergangenen Woche begonnen. Ab heute soll es richtig los gehen und in drei Tagen schon soll kein Stein mehr davon zeugen, wo das alte Feuerwehrhaus und das angrenzende Gefrierhaus standen.

Wehrführer Holger Paar freut sich auf den Abriss. Er wollte schon vor einem Jahr loslegen mit dem Neubau des Feuerwehrhauses. „Wir fangen jetzt an, auch wenn der Winter noch nicht ganz vorbei ist“, erklärt er. Schließlich will er dieses Jahr noch Richtfest feiern. Ein ehrgeiziges Ziel, denn Fachfirmen übernehmen zwar den Abriss, das Gießen der Bodenplatte und einige kleinere Gewerke – den Löwenanteil der Arbeit werden die Mitglieder der Geismarer Feuerwehr allerdings selbst leisten. Fünf gelernte Maurer aus Geismar unterstützen die Feuerwehrleute beim Mauern des kompletten Gebäudes. Und weil es im Dorf und in der Wehr laut Paar genug Fachleute gibt, nehmen die Geismarer auch die Eletronik, das Montieren der Heizungen, das Fliesen und den Einbau von Fenstern und Türen in die eigene Hand. Nach dem Richtfest – Paar hofft, dass es im November so weit ist – sollen noch dieses Jahr Estrich und Putz in das Gebäude. Schließlich wollen die Fachleute für die Fliesen die Fliesen noch im Winter legen. Laut Bürgermeister Rüdiger Heß hat die Feuerwehr Eigenleistung im Wert von 65 000 Euro versprochen und entlastet die Stadt damit finanziell erheblich: Der gesamte Neubau des zweistöckigen Feuerwehrhauses kostet 245 000 Euro – davon zahlt Hessen 149 000 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare