„Ein sensationeller Tag“

Feuerwerk-Festival und Ederuferfest krönen 775-Jahr-Feier Frankenbergs

+
Feuerwerk bei der Eröffnung des Frankenberger  Ederuferparks. 

Frankenberg – Einen „sensationellen Tag für Frankenberg“ nannte Bürgermeister Rüdiger Heß die offizielle Eröffnung des Ederuferparks am Samstagabend.

Buntes Ederuferfest mit Fackeln und Lagerfeuer, offizielle Einweihung des Ederuferparks mit Jazz und Südstaatenflair, Entenrennen mit knallgelben Quietscheentchen auf der Eder – und am Ende eine brillante Feuerwerksshow mit farbenprächtigen Effekten am nächtlichen Himmel: Am Samstagabend brachten gleich mehrere Veranstaltungen Frankenberg zum Leuchten.

Vor allem mit dem Feuerwerks-Wettbewerb feierte die Philipp-Soldan-Stadt ein spektakuläres und schönes Finale des Jubiläums „775 Jahre Frankenberg“. Von einem „sensationellen Tag“ für die Stadt sprach Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß.

Auch wenn das Wetter sich nicht gerade von seiner besten Seite präsentierte: Rund 2000 Menschen, so Jörg Näther von der Stadt Frankenberg, tummelten sich beim Ederuferfest und genossen den entspannten Aufenthalt auf den neuen Bänken und den großzügigen Rasenflächen direkt am Wasser.

Mit ihrer feinen Musik kam die Gießener Band „The Small Easy“ beim Publikum gut an, ebenso das schöne Ambiente. Und für kulinarischen Spezialitäten war auch gesorgt.

Im Mittelpunkt: Die offizielle Übergabe des Ederuferparks durch Bürgermeister Heß: „Endlich sind wir an der Eder, endlich können wir am Ederufer flanieren“, sagte Heß. „Wir wollen unsere Stadt schöner und attraktiver machen“, betonte er. Die Kosten bezifferte er mit 1,1 Millionen Euro. Das Projekt sei aus drei Programmen gefördert worden. „Am Ederuferpark liegen Naturschutz und Stadtentwicklung ganz dicht beieinander“, sagte Heß.

Der neue Ederuferpark mit seinem Naturraum werde von der Bevölkerung bereits gut angenommen, freute sich der Bürgermeister. Jetzt müsse nur noch der „Schandfleck“ mit der Kfz-Zulassungsstelle am nahen Landratsamt verschwinden: „Dort gehört die Öffnung zum früheren Kloster hin.“

Während Schwäne und Enten es sich am Ederufer bequem machten, ließen Feuerwehrleute die knallgelben Quietscheentchen für das Entenrennen aufs Wasser. Um 18.33 fiel der Startschuss, exakt um 18.53 war die erste Ente im Ziel. 500 Meter in 20 Minuten. Es siegte die Ente mit der Nummer 201. Über einen Reisegutschein von 500 Euro darf sich nun Malte Mause aus Hesborn freuen.

„It‘s my Life“, „Born to be Alive“ oder „Can‘t stop the Feeling“ - mit solchen Hits war der Feuerwerks-Wettbewerb „Music on Fire“ auf der Kleinen Wehrweide ein grandioses Finale des Frankenberger Stadtjubiläums. Feuerwerk und Musik wurden auf die hundertsel Sekunde synchron „abgeschossen“, mehrere Tausend Menschen waren von den goldenen Treppen und bunten Effekte der vier Teams begeistert.

Eine solche Show hatte Frankenberg bisher noch nie erlebt. „Ich hatte Tränen in den Augen“, sagte zum Beispiel Jörg Näther von der Stadt. Es siegte übrigens das Team Randomfire. 2020 soll der Wettbewerb wieder in Frankenberg ausgetragen werden.  mjx

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare