Feuerwehr-Musikzug Gemünden und Trachtenkapelle Wohra boten Frühlingskonzert

Filmmusik und Märsche

Musikzug der Feuerwehr Gemünden: Unter Leitung von Wilhelm Schnücker boten die 45 Musikerinnen und Musiker flotte Melodien und ernteten viel Beifall. Fotos: Ochs

Gemünden. „Hier bedanken sich Pippi Langstrumpf und Biene Maja in Lummerland für die Blumen.“ So kündigte Harald Stehl von der Feuerwehr Gemünden ein modernes Medley des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Gemünden an. Die Filmmusik von bekannten Kinderfilmen – von Pippi Langstrumpf bis zu Tom und Jerry – war ein Höhepunkt des gut zweistündigen Programms, zu dem der Musikzug zusammen mit der hessischen Trachtenkapelle Wohratal eingeladen hatte.

400 musikbegeisterte Gäste erlebten die Darbietungen in der Sport- und Kulturhalle Gemündens. 45 Musikerinnen und Musiker des Musikzugs der Wohrastadt und 25 der Trachtenkapelle Wohratal wirkten mit beim Frühlingskonzert unter der Leitung von Wilhelm Schnücker und Manuel Schäfer. Sie landeten mit ihrem ersten gemeinsamen Konzert einen vollen Erfolg.

Zuhörer gingen mit

Begeistert ging das Publikum mit auf eine Reise quer durch das Repertoire der beiden Kapellen. Mit einer gemeinsamen Aufführung des „Anchors Aweigh“, den gelichteten Ankern, eröffneten die beiden Kapellen den Abend und boten einen Glanzpunkt gleich zu Beginn.

Sichtlich aufgeregt waren die jüngsten Musiker, die zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auftraten. Mit einem gemeinsamen Nachwuchs-Orchester beider Kapellen brachten sie zwei Stücke auf die Bühne: ein Glenn-Miller-Stück und die Filmmusik zu „Fluch der Karibik“.

Der Bogen der Darbietungen schlug sich weiter über bekannte Märsche – von Ernst Moschs Morgenblütenpolka bis zum Astronauten-Marsch. Die Komposition der Südböhmischen Polka eines tschechischen Komponisten beeindruckte die Zuhörer in besonderer Weise: Es war eine musikalische Verneigung in Richtung tiefes Blech, wobei Sebastian Peter an der Tuba, dem tiefsten aller Blechblasinstrumente, brillierte.

Applaus für Tenorhorn-Duo

Manuel Schäfer und Christian Sack präsentierten ihre Fertigkeit am Tenorhorn. Das Stück, eigens für zwei Tenorhörner und Blasorchester geschrieben, wurde mit viel Applaus bedacht. Bei einem Medley von „Flash Dance“ über „Latin American Fever“ bis „New York, New York“ war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Die Musiker boten Bigbandsound und großes Kino.

Langanhaltender Applaus: Nach mehr als zwei Stunden Programm ließ das Publikum die Musikerinnen und Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne. Beim Lied „Vogelwiese“ gab es erneut Gänsehaut, und als Solist stellte Harald Stehl sein gesangliches Können vor.

Dann war am Ende des Konzerts noch Zeit für Gespräche mit den Musikern. Das Organisationsteam hatte auch für Getränke und Speisen gesorgt.

Von Jutta Ochs

Quelle: HNA

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