Burgwaldschule Frankenberg verabschiedete ihre Abgänger – 130 Absolventen

Finale mit bunten Ballons

Ehrung der Klassenbesten: (von links) Schulelternbeiratsvorsitzender Wolfgang Kahler, Marc Stolle, Leonie Schleiter, Juliana Stumpe, Alexander Michel, Alexander Wilke und Schulleiter Helmut Klein

Frankenberg. „Ich bin endlich angekommen“: Dieses Motto hatten sich die 130 Absolventen der Burgwaldschule Frankenberg für ihre Entlassungsfeier gewählt. Mit entsprechend strahlenden Gesichtern marschierten sie zu donnernden Rhythmen in die Ederberglandhalle ein, wo sie von Eltern, Freunden und Lehrern freudig erwartet wurden.

Schulleiter Helmut Klein hob in seiner Begrüßung das Besondere des Augenblicks hervor, den das Ende der Schulzeit bedeute. Sicherlich erinnerten sich alle noch an den Tag der Schulaufnahme vor sechs Jahren und an die Erwartungen von damals, die sie mit den inzwischen gemachten Erfahrungen vergleichen könnten, sagte er.

Herausforderungen

Klein erwähnte die Herausforderungen, denen sich Schüler stellen müssten. Neben den üblichen Unterrichtsfächern seien dies das Erlernen und Üben demokratischer Verhaltensweisen und die dafür nötige Verantwortung und Toleranz. Doch auch die Ergebnisse der „klassischen Herausforderungen“ könnten sich sehen lassen. In den Zeugnissen stünden viele sehr gute Noten, und eine Schülerin habe sogar den Traumdurchschnitt von 1,0 erreicht.

Der Schulleiter dankte den Eltern für die Begleitung der Kinder durch die Schulzeit. Auch konstruktive Kritik habe er immer zu schätzen gewusst.

Holger Kraus, Klassenlehrer der Klasse 10e, gratulierte den Schulabgängern im Namen der Lehrerschaft. Er begann seine Rede scherzhaft auf Englisch, hatte jedoch den prompt einsetzenden Protest schon vorausgesehen und ging schnell wieder zum Deutschen über. „Es ist gut für euch, weiterzuziehen“, sagte er den Schülern, die womöglich vor der nächsten Lebensphase zögerten, denn „neue Aufgaben und Erfahrungen bringen euch weiter“.

Als Sprecherin der Schülervertretung hielt Juliana Stumpe eine kleine Abschiedsrede. Sie und ihre Mitschüler stünden jetzt an der Schwelle zum Erwachsensein, sagte sie, doch die Schulzeit werde ihnen immer im Gedächtnis bleiben. Es habe in den sechs Jahren viele „Highlights“ gegeben, zum Beispiel die Bildung von Freundschaften, die Freude über gute Noten oder Ausflüge und Fahrten mit der Klasse, vor allem die Abschlussfahrten nach München, Amsterdam oder Berlin.

Juliana dankte Eltern wie Lehrern für ihre Toleranz und das Vertrauen, das sie in die Kinder gesetzt hätten.

Nun erfolgte klassenweise die Zeugnisausgabe. Neben dem wichtigen Papier erhielt jeder Schulabgänger einen kräftigen Händedruck vom Schulleiter, dazu gab es für jeden eine langstielige rote Rose und so manche Umarmung.

Auch Wolfgang Kahler, Vorsitzender des Schulelternbeirats, gratulierte zum erfolgreichen Abschluss. Er dankte Schülern und Eltern für ihre tatkräftige Mithilfe bei vielen Veranstaltungen, etwa bei den Sponsorenläufen. Den jeweils Klassenbesten überreichte Kahler ein Anerkennungsgeschenk.

Zur Auflockerung spielte die Schulband, Gesangssolisten aus der Jahrgangsstufe erfreuten ihre Schulkameraden mit Liedbeiträgen. Zum Finale erklommen alle Abgänger die Bühne und sangen gemeinsam ihre Wahlhymne „Zwischen den Zeiten“. Dann ließen sie bunte Ballons in den Abendhimmel steigen. (zmm)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare