Museumsverein setzt auf Aktionen und Spenden, um sein Projekt voranzubringen

Finanzielle Lage nicht rosig

Neuer alter Vorstand: Beisitzer Dr. Klaus Uffelmann, Schriftführerin Bärbel Möbus, Beisitzer Bürgermeister Frank Gleim, 2. Vorsitzende Cordula Glöde, 1. Vorsitzender Norbert Otto und Kassiererin Christel Gleim. Foto: Ochs

Gemünden. Die Vorstandswahl in der Jahreshauptversammlung des Museumsvereins Gemünden war in wenigen Minuten erledigt, denn der Vorstand wurde komplett bestätigt. Norbert Otto bleibt Vorsitzender und wird weiterhin von Cordula Glöde vertreten.

Als Kassiererin fungiert weiterhin Christel Gleim, und Bärbel Möbus bleibt im Amt der Schriftführerin. Dem Beirat gehören auch in Zukunft Frank Gleim (Bürgermeister), Dr. Klaus Uffelmann und Reinhard Körbs an.

Der 2007 gegründete Museumsverein hat sich als Ziel gesetzt, in dem Haus „Zur Burg 3“ mit Hilfe der Stadt Gemünden, die Eigentümer des Gebäudes ist, eine Begegnungsstätte zu schaffen, in der die Geschichte der Stadt sowie ihre besonderen, kulturellen und strukturellen Entwicklungen anschaulich erlebt werden können.

Vorsitzender Otto berichtete, dass die finanzielle Lage nicht gerade rosig sei, da in diesem Jahr keine Zuwendungen von der Stadt zu erwarten seien. Deshalb sei es besonders wichtig, das für die Renovierungsarbeiten benötigte Geld durch Aktionen des Vereins, Sponsorenunterstützung oder Spendenaufrufe selbst zu beschaffen. So könne eine Bilderausstellung alter Unikate im provisorischen Gebäude der Burg 3 organisiert werden. Eine Sammlung von 600 Bildern liege bereits vor, berichtete Norbert Otto. Eine weitere Möglichkeit bestehe in der Anfertigung eines Kalenders mit Fotos der vergangenen 100 Jahre für das Jahr 2011. Ein Vorschlag, der in der Versammlung großen Zuspruch fand. Zumal mit der Aktion auch eine Beteiligung am Weihnachtsmarkt möglich sei.

Der Verein sucht noch Geschichten und Anekdoten aus der Gemündener Historie, die aufgeschrieben werden. Vorsitzender Otto fordert alle Gemündener auf, solche Geschichten an den Museumsverein weiterzugeben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein zur eigenen Orientierung die Museen von Schwabendorf und Amöneburg besichtigt, um sich Ideen für die gestalterische Weiterentwicklung der eigenen Räume zu holen.

Eine große Entrümpelungsaktion in dem zukünftigen Museumsgebäude, bei der die Mitglieder selbst mit Schaufel, Hacke und Schippe aktiv waren, hatte die Sanierungsmaßnahmen unterstützt.

„Bisher haben wir zirka 190 Arbeitsstunden abgeleistet“, teilte Otto mit. Die Erstellung der Drainage und die Außenarbeiten seien abgeschlossen, und ein Konzept für die Innenarbeiten wurde als Grundlage für das beauftragte Ingenieurbüro erstellt. „Doch es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns“, fasst der Vereinschef zusammen. (zoh)

Quelle: HNA

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