Frankenau zieht nach neun Jahren Programm "Stadtumbau" Bilanz

Finanzspritze für Stadt und Bürger

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Im ehemaligen Postgebäude neben dem Rathaus ist ein Jugendraum entstanden.

Frankenau - Mit dem Jahr 2014 ist auch die Möglichkeit zur Beantragung von Fördergeld aus dem Programm "Stadtumbau in Hessen" zu Ende gegangen. Zeit, Bilanz zu ziehen: Wie viel Geld ist in dieser Zeit geflossen? Und wie war es verteilt?

Dorferneuerung, „Soziale Stadt“, Stadtsanierung oder „Stadtumbau in Hessen“ – Förderprogramme sind beliebt bei Kommunen im Frankenberger Land. Je nach Zielsetzung verringern sie die Kosten für öffentliche Projekte, regen Bürger dazu an, zu investieren und sollen gleichzeitig zu mehr Lebensqualität und mehr Attraktivität führen. In Frankenau sollte das Programm „Stadtumbau in Hessen“ dies bewirken.

Seit 2005 hatten sowohl die Stadt selbst als auch die Bürger in einem zuvor festgelegten Bereich der Kernstadt die Möglichkeit, Zuschüsse für Bauprojekte zu beantragen. Und das ist auch geschehen: Im Laufe der neun Jahre wurden Zuschüsse in Höhe von 1,58 Millionen Euro bewilligt. Dieser Summe liegen Investitionen in einer Gesamthöhe von 2,21 Millionen Euro zu Grunde.

Allerdings seien nicht alle bewilligten Fördermittel auch ausgezahlt worden, sagt Doris Mütze vom Bauamt der Stadt Frankenau – noch nicht. Die Antragsfrist ist zwar abgelaufen, aber die bewilligten Mittel müssen erst bis Ende 2017 abgerechnet werden.

So stehen unter anderem die Zuschüsse für das Gelände rund um die ehemalige Hauptschule bereit und können vom Lebenshilfe-Werk in Anspruch genommen werden. Auch das Haus Kroll, in dem das Deutsche Rote Kreuz ein Seniorenheim bauen wollte, liegt im Stadtumbau-Gebiet. Für eine Umnutzung der beiden Gebäude könnte auch ein anderer Investor noch Fördermittel bekommen – „falls bestimmte Voraussetzungen eingehalten werden“, betont Doris Mütze.

Der Großteil der Investitionen und damit auch der Fördermittel entfiel dabei auf die Stadt Frankenau, die bisher sieben Projekte damit teilfinanzierte.

Nach Angaben aus dem Bauamt der Stadt haben 14 Bürger Fördermittel für private Projekte mit Einzelgenehmigung beantragt, 9 wurden bewilligt und mit 168.000 Euro gefördert. Die privaten Bauherren nahmen insgesamt 771.500 Euro in die Hand, um ihre Gebäude zu verschönern, die Stadt steuerte dazu 50.400 Euro bei.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der Ausgabe der Frankenberger Zeitung am Freitag, 16. Januar.

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