Prämierung im Wettbewerb "Ab in die Mitte"

Finanzspritze für zwei heimische Projekte

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Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (links) zeichnete die Verantwortlichen der „Ab in die Mitte“-Projekte aus Frankenberg sowie Bad Wildungen, Edertal und Fritzlar mit Trophäen und Urkunden aus. Foto: Andrea Pauly

Frankenberg/Bad Wildungen/Edertal - Elf von zwanzig Projektanträgen werden mit einer finanziellen Förderung prämiert, zwei davon aus dem Landkreis. Am Dienstag übergab Umweltministerin Priska Hinz die Preise.

Zur Preisverleihung hatten die Initiatoren der Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte“ in diesem Jahr nach Frankenberg eingeladen –in der historischen Rathausschirn waren mehr als 100 Gäste, darunter Vertreter der am Wettbewerb teilnehmenden Projekte und Sponsoren. Insgesamt 20 Anträge auf Förderung hatte es in diesem Jahr gegeben. Elf von ihnen wurden als „Landessieger“ ausgezeichnet und erhalten Fördergeld. Eine Platzierung im üblichen Sinne gibt es jedoch nicht: Die Förderung orientiert sich an der Antragstellung.

Die höchste Summe geht an die „Wirtschaftsregion Mittleres Edertal“, die die Kommunen Bad Wildungen, Edertal und Fritzlar vereint. Sie erhalten für ihr Projekt „Rendezvous zu dritt“ 25.900 Euro. Dabei handelte es sich um das einzige Interkommunale Projekt unter den Siegern. Die Stadt Frankenberg mit der Ederbergland-Touristik bekommt 8000 Euro für das Konzept „WIR – Was ist rundherum: Zwölf Teile, eine Stadt“, in dessen Rahmen die Embleme der Frankenberger Stadtteile in der Fußgängerzone geschaffen werden sollen (wir berichteten).

Schon im vergangenen Jahr war Frankenberg einer der Sieger bei dem Wettbewerb. Daraus resultierten die Aktionen „Alle unter einem Dach: Zehn Türme – Eine Stadt“ und „Zehn Schaufenster – Zehn Künstler“.

Stellvertretend bedankten sich die Bürgermeister Rüdiger Heß (Frankenberg) und Klaus Gier (Edertal) bei der Jury und allen, die durch ihr Engagement den Erfolg erst ermöglicht hatten. Die Umweltministerin Priska Hinz zeigte sich überzeugt davon, dass der Wettbewerb ein geeignetes Instrument sei, um Bürger zu Akteuren zu machen, um wieder mehr Leben in die Innenstädte zu bringen.

Insgesamt wurden 161.700 Euro ausgeschüttet. Hinz zeichnete in Frankenberg weitere Projekte in Bad Camberg, Gersfeld, Romrod, Bebra, Gießen, Groß-Zimmern, Kassel, Wetzlar und Wiesbaden aus. (apa)

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