Fingerkuppen abgeklebt: Asylbewerber wollte sich neue Identität erschleichen

Frankenberg. Wegen 26 Einzelstraftaten ist ein 21-jähriger Mann aus dem Frankenberger Land vom Amtsgericht Frankenberg zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt worden. Die Anklage umfasste 20 Fälle von Schwarzfahren, fünf Diebstahldelikte sowie ein Vergehen gegen das Aufenthaltsgesetz.

Letzteres bezieht sich auf einen Vorfall am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dort suchte, der aus Gaza stammende Angeklagte im August vergangenen Jahres die Wache der Bundespolizei auf und versuchte, einen Asylantrag zu stellen.

Dies geschah allerdings unter der Angabe falscher Daten, wie Name und Geburtsdatum. Zudem habe sich der 21-Jährige die Fingerkuppen mit Sekundenkleber abgeklebt, um seine wahre Identität zu verbergen. Ziel sei es gewesen eine neue, jüngere Identität zu bekommen, um weiter unter das Jugendstrafrecht zu fallen. (bek)

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Quelle: HNA

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