Hatzfeld

Firma Frank ehrt Mitarbeiter

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- Hatzfeld-Reddighausen. Manfred Hüster hat als 14-Jähriger seine Lehre bei der Firma Frank Walz- und Schmiedetechnik in Reddighausen begonnen – das war im Jahr 1960. Nun wurde er von Betriebsleiter Rolf Müller für seine 50-jährige Betriebszugehörigkeit mit einer Urkunde und einen Präsentkorb geehrt.

Schon Hüsters Vater war auf dem „Reddighäuser Hammer“ beschäftigt, so heißt das Traditionsunternehmen im Volksmund. Müller lobte während der Feierstunde im Gasthaus „Zum Edertal" Manfred Hüsters „ruhige, gewissenhafte Art“. Seine Aufgaben liegen in der Arbeitsvorbereitung. Neben Hüster wurde auch Robin Essmajor ausgezeichnet. Er arbeitet seit 25 Jahren für die Firma Frank. Auch er ist schon in zweiter Generation im Unternehmen beschäftigt ist. Essmajor ist Mitarbeiter in Schlosserei und im Werkzeugbau. Ebenfalls seit 25 Jahren ist Mario Belz bei Franz beschäftigt. Er arbeitet in der Kundenbetreuung und im Vertrieb, konnte wegen eines Lehrgangs aber nicht an der Feierstunde teilnehmen. Es wurden auch drei Mitarbeiter verabschiedet. 14 Jahre lang arbeitete Hermann auf dem „Reddighäuser Hammer“. Zuvor war er unter anderem viele Jahre in einem Schmiedebetrieb in seinem Heimatort Niederasphe beschäftigt. In der Firma Frank arbeitete er in der Warmverformung. Hans-Dieter Becker war seit 16 Jahren in der Schlosserei und im Werkzeugbau beschäftigt. Bevor er 1994 bei Frank anfing, war er unter anderem viele Jahre im Battenberger Werk der Pumpenfirma Sihi. Als die die Fabrik schloss, bewarb sich Becker erfolgreich in Reddighausen. „Stärke des Unternehmens“ Stolze 45 Jahre war Manfred Klingelhöfer Mitarbeiter des „Hammers“. Als 17-Jähriger hatte er im Jahr 1965 schon seine Ausbildung in dem Betrieb begonnen. Er war Kundenbetreuer und arbeitete im Vertrieb. Geschäftsführer Andreas Mosler betonte, dass Ehrungen und Verabschiedungen langjähriger Mitarbeiter auf dem Reddighäuser Hammer etwas „ganz Normales“ seien. „Es gehört zu den großen Stärken des Unternehmens, dass wir viele erfahrene Mitarbeiter haben. Das wird ein Erfolgsfaktor bleiben“, sagte er. Durchschnittlich gehöre jeder Mitarbeiter des Werks seit 25 Jahren zum Unternehmen. „Das ist ohne Beispiel.“ Mosler erinnerte auch an das 175-jährige Bestehen des Werks, das im nächsten Jahr gefeiert wird.

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