Sanierung durch Neuenhauser Gruppe erfolgreich – Elf neue Mitarbeiter eingestellt

Firma Scholze im Aufwind

Blick in die Produktion: Schweißer Martin Schab (links) und Dreher Waldemar Magel bei der Arbeit . Archivfoto: Biedenbach

Frankenberg. Die Sanierung nach der Insolvenz der Schreufaer Firma Scholze im Mai 2009 ist gelungen. Das von der Neuenhauser Gruppe übernommene Unternehmen, das jetzt Scholze Germany heißt, befindet sich im Aufwind. Das teilte Heinz Kamp mit, Vorstandvorsitzender der Gruppe mit Stammsitz in der Nähe von Nordhorn.

Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Muttergesellschaft bringe Ersparnisse und gegenseitigen Nutzen mit sich, erläuterte Kamp in einer Pressemitteilung. Zudem profitiere Scholze Germany – wie andere deutsche Maschinenbauer auch – vom starken Exportanstieg in den vergangenen Monaten. Der Exportanteil der Firma betrage rund 80 Prozent.

2011 werde neben der Fertigung von Webmaschinenzubehör eine zusätzliche Produktlinie in das Lieferprogramm aufgenommen. Dafür wurden elf Mitarbeiter eingestellt. Die Mitarbeiterzahl stieg auf 47.

Als die Neuenhauser Gruppe im August 2009 das Unternehmen Scholze erwarb, übernahm sie 40 der damals 75 Mitarbeiter. Vier von ihnen schieden zwischenzeitlich aus. Unter den elf Neueingestellten sind laut Betriebsleiter Sascha Weisker auch einige ehemalige Mitarbeiter, die so erneut eine Beschäftigung in dem Betrieb fanden.

Im Jahr 2011 wird die Scholze Germany GmbH auch ausbilden und mit drei Ausbildungsplätzen für die Berufe Industriekauffrau, Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker „einen weiteren Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Noch nicht abgeschlossen ist das Insolvenzverfahren der Vorgängerfirma, der Erich Scholze GmbH & Co.KG. Die damaligen Mitarbeiter hatten mehrere Monate auf ihren Lohn verzichtet, um das Unternehmen noch zu retten. Ob sie dieses Geld oder einen Teil davon noch erhalten, stehe laut Betriebsleiter Weisker noch nicht fest.

Aber immerhin laufe es jetzt gut im Unternehmen. „Es gab deshalb auch zum Jahresende Prämien für die Beschäftigten“, sagte der Betriebsleiter.

Von Martina Biedenbach

Quelle: HNA

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