Nightgroove am Samstag, 11. Mai

Flair und Atmosphäre in Frankenbergs Altstadt

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Frankenberg - Die ersten Karten für den achten Frankenberger Nightgroove sind schon längst verkauft, die Bands proben für ihre Auftritte. Fünf von ihnen treten außerhalb von Kneipen auf - an Orten, die eine ganz besondere Atmosphäre haben.

Im Fackelschein zeichnen sich die Umrisse von Musikfans an den historischen Fassaden der Altstadt. Dazu erklingt Musik, die zum Tanzen animiert und die Kühle der Nacht vertreibt. So sah es im vergangenen Jahr auf dem Obermarkt aus, so soll es auch am 11. Mai wieder aussehen, wenn der achte Nightgroove steigt. Die Freiluftbühne zog 2012 viele Besucher an - mit Flair und viel guter Musik. Für Ersteres sorgen auch in diesem Jahr wieder Feuerfässer mit dem Logo der Veranstaltung. Letzteres besorgen die Bands „JustBrill!“ und „The Headliners“.

„JustBrill!“, die „Band ohne Band“, wie sich Frontfrau Steffi und Dirk, der Herr über die Musik, selbst nennen, sind alte Nightgroove-Hasen. In Frankenberg waren sie schon zu Gast, auch bei anderen Grooves sind sie gern gesehene Gäste, etwa in Korbach. Der Grund: Sie machen einfach gute Musik. Die beiden schnappen sich die Power-Songs vergangener Jahrzehnte und versehen sie mit noch mehr Druck. „Summer of 69“, „Lemontree“ und „Born to be wild“ gehören zu ihrem Repertoire, aber auch neue Hits wie „Wovon sollen wir träumen“ oder „Ayo Technology“. Sie sorgen von 21.30 Uhr bis 1 Uhr in der Nacht für Stimmung.

Zuvor stehen „The Headliners“ auf der Bühne. Die vier Jungs sind ebenfalls Cover-Profis. Ihr Spezialgebiet sind die 2000er-Jahre. „Shut your eyes“ von „Snow Patrol“ oder „Dance with somebody“­ der Schweden von „Mando Diao“, Hits von den „Kaiser Chiefs“ oder „Green Day“ runden das Programm ab, das mit einigen Hits aus jener Zeit gewürzt wird, in der es noch Schallplatten gab.

Clapton und Westernhagen

Gleich nebenan, in der historischen Rathausschirn, präsentiert die Frankenberger Zeitung ehrliche, handgemachte und traditionelle Rock& Bluesmusik. Die Mark Prang Band rund um den namengebenden Frontmann hat die „Stones“, Cocker, Clapton oder „Status Quo“ im Programm, aber auch Songs deutscher Künstler wie Westernhagen oder BAP sowie der ein oder andere eigene Titel haben einen festen Platz im Repertoire der Band. Ganze fünf Stunden geben sich die fünf Musiker auf der FZ-Bühne die Ehre: von 20 bis 1 Uhr.

Völlig entspannt geht es hingegen in der Liebfrauenkirche zu - daher hat sich das Gotteshaus zum Geheimtipp der Groove-Gänger entwickelt. Dort kann jeder Musikfreund für eine Weile die Ohren entspannen. Hilfe dabei kommt vom heimischen Gospelchor unter der Leitung von Daniel Gárdonyi und dem Songwriter-Duo Maik Garthe und Achim Schulz. Gárdonyi verspricht für das Programm, das um 19.30 Uhr den achten Nightgroove eröffnet, klassischen wie auch modernen Gospel. „Wir singen Lieder vom Oslo Gospel Choir und auch afrikanische Titel“, verspricht der Kantor. Auch zwei Titel vom vergangenen Gospel-Kirchentag haben die 40 Sänger im Gepäck. Ruhig soll es werden, aber auch schwungvoll - vor allem aber authentisch. Denn der Chor kommt ohne Mikrofon aus.

Garthe und Schulz treten im Wechsel mit dem Chor auf. Der Lokalmatador und sein Kompagnon treten mit gewohnt berührenden Stimmen mit dem Publikum in Kontakt, unterstützt von ihren Ins­trumenten - und das sind an diesem Abend in der Kirche nicht nur Gitarren. Ihr Programm: Blues, Folk - und ebenfalls ein Schuss Gospel.

Karten für den Nightgroove gibt es in allen teilnehmenden Kneipen und bei der Frankenberger Zeitung.

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